44 Jahre. Zwei Generationen. Ein absurder Abend – und dann doch das Achtelfinale. Österreich hat sich bei der WM 2026 erstmals seit 1982 für die K.o.-Runde qualifiziert, und Marcel Sabitzer macht keinen Hehl daraus, wie nah das Ganze am Scheitern war.
Es gibt Ergebnisse, die man einordnen muss, und es gibt Ergebnisse, die für sich sprechen. Österreich im WM-Achtelfinale gehört zur zweiten Kategorie. Das letzte Mal, dass der ÖFB die Gruppenphase eines Weltmeisterschaftsturniers überstand, war 1982 in Spanien – ein Jahr, in dem Falco seinen ersten Hit hatte und Compact Discs gerade erst erfunden worden waren.
Jetzt, im Sommer 2026, ist es wieder passiert. Und wer gehofft hatte, es würde ein ruhiger, kontrollierter Abend werden: Sabitzer war da anderer Meinung.
Der Mittelfeldspieler, der in der Bundesliga längst zu den verlässlichsten Figuren seiner Generation zählt, ließ nach dem Spiel kaum Zweifel daran, wie nah das Aus war. Laut Kicker sagte Sabitzer: "Es war ein verrückter Abend – das hätte genauso gut in die andere Richtung gehen können." ORF Sport bestätigte die Aussage und zitierte Sabitzer zusätzlich mit den Worten: "Wir wussten, dass wir Glück gebraucht haben. Aber wir haben es genommen."
Genau das macht diese Geschichte interessant. Nicht das Ergebnis allein, sondern das Bewusstsein dahinter: dass Österreich weiß, wie dünn der Grat war.
Für den österreichischen Fußball ist das kein kleiner Schritt. Die Nationalmannschaft hat in den vergangenen Jahren bei Europameisterschaften Fortschritte gezeigt, aber die WM-Bühne ist eine andere Hausnummer – und das Achtelfinale auf dieser Bühne ist historisches Terrain. Der ÖFB selbst bezeichnete den Einzug in einer offiziellen Mitteilung als "historischen Meilenstein für den österreichischen Fußball".
Sabitzer steht dabei sinnbildlich für eine Generation, die lange genug gut genug war, um zu wissen, was fehlt. Jetzt fehlt nichts mehr – zumindest bis zur nächsten Runde.
Der ÖFB-Anhang dürfte die Nacht in vollen Zügen genossen haben. Sabitzer vermutlich auch – auch wenn er es nicht so klingen ließ.
44 Jahre. Zwei Generationen. Ein absurder Abend – und dann doch das Achtelfinale. Österreich hat sich bei der WM 2026 erstmals seit 1982 für die K.o.-Runde qualifiziert, und Marcel Sabitzer macht keinen Hehl daraus, wie…
Fontes
Kicker Fußball
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