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Havertz dreht das Derby für Arsenal — photo: sports.yahoo.com

Photo: sports.yahoo.com

Havertz dreht das Derby für Arsenal

Arsenal hat sich im Londoner Derby gegen Chelsea von einem frühen Rückschlag nicht beeindrucken lassen und mit 2:1 gedreht. Kai Havertz trifft selbst und ist auch am zweiten Tor maßgeblich beteiligt, wenn auch ohne offiziellen Scorerpunkt, die Gunners bleiben damit ungeschlagen.

By Jana Richter· Transferredakteurin·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

Es sah nach einem miesen Nachmittag für Mikel Arteta aus. Chelsea ging früh in Führung, das Derby drohte für Arsenal zu einem echten Warnschuss zu werden. Doch die Gunners fanden zurück ins Spiel, und der Mann, der den Unterschied machte, hieß erneut Kai Havertz.

Der Ex-Chelsea-Star traf selbst sehenswert und war im zweiten Durchgang maßgeblich am Ausgleich durch Martin Ödegaard beteiligt, allerdings ohne offiziellen Scorerpunkt. Am Ende stand ein 2:1 für Arsenal, das damit weiter ungeschlagen durch die Premier-League-Saison marschiert, laut Kicker-Bericht vom 6. September 2026.

Havertz gegen seinen Ex-Klub

Dass Havertz ausgerechnet gegen Chelsea trifft und beim zweiten Tor eine tragende Rolle spielt, gibt der Geschichte ihre eigene Note. Der Angreifer spielte lange für die Blues, bevor er zu Arsenal wechselte, und ein Tor gegen den früheren Verein wiegt für viele Profis anders als eines gegen irgendeinen Gegner.

Dass er dann auch noch beim Ausgleich von Ödegaard eine Schlüsselrolle einnimmt, ohne dass ihm die Vorlage offiziell gutgeschrieben wird, macht seinen Nachmittag komplett. Ein Tor und eine maßgebliche Beteiligung in einem Derby, nachdem die eigene Mannschaft früh zurücklag, das ist die Art Auftritt, die Arteta von seinen Offensivkräften in den großen Spielen sehen will.

Der Rückstand als Testlauf

Für Arsenal war der frühe Gegentreffer eine Art Stresstest. Die Mannschaft musste zeigen, ob sie ein Rückstand aus der Bahn wirft oder ob die Ruhe des Titelverteidigers trägt. Die Antwort kam prompt: Havertz' Treffer und Ödegaards Ausgleich drehten die Partie, bevor Arsenal am Ende als Sieger vom Platz ging.

Genaue Angaben zu Zuschauerzahl, taktischer Grundordnung oder der Gesamtleistung von Chelsea liegen aus der verfügbaren Berichterstattung nicht vor. Was zählt, ist das Ergebnis: Arsenal bleibt ungeschlagen und hat im direkten Duell mit einem der größten Rivalen Nerven und Qualität bewiesen, ein Ergebnis, das im Titelrennen früh im Kalender schon mal Gewicht bekommt.

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