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Photo: spox.com
Vier Bayern-Tore gestrichen: Der Diaz-Fall
Vier Bayern-Tore, vier Pfeife vom Video-Assistenten: Die Bundesliga-Partie in Augsburg endet 2:2, aber das eigentliche Thema des Abends war der Bildschirm im Kölner Keller. Drei der Entscheidungen gingen klar in Ordnung, die vierte, der Treffer von Luis Díaz, sorgt laut Kicker für Diskussionsstoff.
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Bayern reist als Favorit zur WWK Arena, nimmt am Ende aber nur einen Punkt mit nach München. Am 11. Oktober 2026 trennen sich Augsburg und die Münchner 2:2, ein Ergebnis, das in der Tabelle kaum auffällt, aber in der Nachbetrachtung umso mehr.
Der Grund: Gleich vier Bayern-Treffer werden im Laufe der 90 Minuten vom VAR kassiert. Drei davon bewertet der Kicker als eindeutig, über Details zu Abseits- oder Handspielsituationen liegen aber keine gesicherten Angaben vor. Vier annullierte Tore in einem einzigen Spiel sind selbst für die mittlerweile VAR-gewohnte Bundesliga eine auffällige Häufung.
Der Fall Díaz
Anders beim vierten Treffer, erzielt von Luis Díaz. Laut Kicker hätte dieser Treffer nach Ansicht der Redaktion eigentlich zählen müssen, die Entscheidung des Video-Schiedsrichters wird als zu streng eingeordnet. Welche konkrete Regelauslegung dahintersteckt, also ob es um eine knappe Abseitslinie oder eine andere Grenzsituation ging, lässt der Bericht offen.
Für Díaz ist es ein bitterer Nachmittag in einer ansonsten starken Saison für den Kolumbianer. Ein weiterer Treffer in Augsburg hätte diesen Eindruck nur bestätigt.
Was bleibt
Eine offizielle Stellungnahme von Bayern, Augsburg oder dem DFB zu den vier Entscheidungen liegt bisher nicht vor. Bleibt die Frage, wie konsistent der VAR an diesem Nachmittag wirklich gearbeitet hat, wenn drei Pfeife unstrittig sind und die vierte ausgerechnet die ist, die laut Kicker hätte stehen bleiben müssen.
Hat der VAR bei Díaz' Tor zu Unrecht gepfiffen?
Quellen1 Quelle
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