
Vier Tore gegen Kroatien, ein Platz in der Runde der letzten 16 zum Greifen nah – England reist mit breiter Brust nach Foxborough. Am 23. Juni trifft die Three Lions-Auswahl in der Gruppe L auf Ghana, das seinerseits Panama mit 1:0 aus dem Weg geräumt hat. Wer gewinnt, ist durch. Wer verliert, zittert.
Gruppe L hat nach dem ersten Spieltag eine klare Hierarchie angedeutet – aber noch nichts entschieden. England gewann 4:2 gegen Kroatien, ein Ergebnis, das nach Offensivfußball schreit und gleichzeitig Fragen über die Defensive aufwirft. Ghana ließ gegen Panama wenig zu, sicherte sich aber nur knapp drei Punkte. Beide Teams kommen mit sechs möglichen Punkten in dieses Duell. Der Unterschied: England kann sich einen Punkt leisten, Ghana kaum.
Das 4:2 gegen Kroatien war kein Zufallsergebnis – es war ein Statement. Nach Eindruck des Spiels agierte England vertikal und nutzte Räume konsequent aus; das frühe Pressing wirkte einstudiert, nicht improvisiert. Dass Kroatien zwei Treffer erzielte, wird die Trainer-Analyse beschäftigt haben, aber die Grundstimmung im englischen Lager dürfte gut sein. Ein Sieg hier, und die K.o.-Runde ist gesichert – ohne Nervenflattern am letzten Spieltag.
England hat bei diesem Turnier bislang genau das gezeigt, was Fans seit Jahren fordern: Mut nach vorne, keine Angst vor dem Gegentor. Ob das gegen eine kompaktere Ghana-Defensive genauso funktioniert, ist die eigentliche Frage des Abends.
Der 1:0-Sieg gegen Panama war kein Spektakel – aber drei Punkte sind drei Punkte. Ghana schien die Partie kontrollieren zu wollen, ohne sich zu öffnen – zumindest nach dem Eindruck der Redaktion. Gegen England wird ein anderer Ansatz nötig sein: Wer gegen die Three Lions nur verwaltet, verliert wahrscheinlich. Die Black Stars müssen Nadelstiche setzen, Konter nutzen, Standardsituationen ernst nehmen.
Ghana weiß, was bei Weltmeisterschaften möglich ist. Die Mannschaft hat die Erfahrung, in großen Spielen ruhig zu bleiben. Foxborough wird kein leises Stadion sein – aber Ghana hat schon lautere Kulissen überstanden.
Für den Sieger dieses Spiels ist die Gruppenphase Geschichte – im besten Sinne. Ein Platz im Achtelfinale wäre gesichert, der Fokus könnte sofort auf den K.o.-Gegner gerichtet werden. Für den Verlierer wird der letzte Spieltag zur Zitterpartie, abhängig davon, was Kroatien und Panama parallel treiben.
England gegen Ghana am 23. Juni in Foxborough – Anpfiff um 22:00 Uhr MESZ – ist damit mehr als ein Gruppenspiel. Es ist ein frühes Achtelfinale mit offenem Ausgang.
England ist Favorit. Ghana hat das schon mal nicht interessiert.
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Quellen: Sport.de, Kicker
Vier Tore gegen Kroatien, ein Platz in der Runde der letzten 16 zum Greifen nah – England reist mit breiter Brust nach Foxborough. Am 23. Juni trifft die Three Lions-Auswahl in der Gruppe L auf Ghana, das seinerseits…
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Sport.de Fußball
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“Stays on World Cup — different angle, same beat.”
INTGhana are not waiting for the whistle to start talking. A single report from Pulse Sports, a Kenyan outlet, claims the Black Stars have delivered a pointed message in the direction of England ahead of
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