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Goretzka muss sich bei Villa gedulden
Kaum verpflichtet, schon wieder auf der Bank: Leon Goretzka muss sein Aston-Villa-Debüt verschieben. Der deutsche Nationalspieler hat per Instagram eine Zwangspause verkündet, die ihn bis mindestens Oktober außer Gefecht setzt, nur wenige Wochen nachdem er noch öffentlich sein Vertrauen in den Sommer-Transfer betont hatte.
Die Nachricht kam nicht über einen Klubkanal, sondern über Goretzkas eigenen Instagram-Account, wie Kicker berichtet. Weder zur Art der Verletzung noch zur genauen Ursache äußerte sich der 31-Jährige. Auch Aston Villa hat bislang kein offizielles Statement veröffentlicht. Fest steht laut Goretzka nur so viel: Sein Pflichtspiel-Debüt für die Villans wird nicht vor Oktober fallen.
Für Unai Emery ist das eine unangenehme Randnotiz in einer bereits schwierigen Phase. Villa ist in die Saison holprig gestartet, ein Sieg fehlt bislang, die Tordifferenz steht bei minus fünf. Ein Mittelfeldspieler mit der Erfahrung und dem Passspiel von Goretzka hätte in dieser Lage sofort helfen können.
Der Transfer war im Sommer eines der auffälligsten Geschäfte des Fensters für Villa. Goretzka selbst hatte sich zuletzt zuversichtlich gezeigt, was seinen Wechsel und seine Rolle im neuen Umfeld angeht. Jetzt muss er erstmal zuschauen, bevor er überhaupt loslegen konnte.
Was jetzt fehlt
Ohne konkrete Diagnose lässt sich über die Schwere der Verletzung nichts Verlässliches sagen. Klar ist nur der Zeitrahmen, den Goretzka selbst genannt hat: Oktober als frühester möglicher Termin für seinen ersten Einsatz im Villa-Trikot. Bis dahin bleibt Emerys Kader ein potenzieller Baustein im Mittelfeld verwehrt.
Die Villans müssen also ohne ihren prominenten Neuzugang durch den September. Wie lange die Eingewöhnungsphase am Ende tatsächlich dauert, hängt davon ab, was die kommenden Wochen an medizinischen Updates liefern, und die gibt es bislang nur von Goretzka selbst.
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