
Er kam mit Vorschusslorbeeren, verschwand in der Bedeutungslosigkeit — und meldet sich jetzt zurück. Junior Dina Ebimbe hat öffentlich eingeräumt, Fehler in seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt gemacht zu haben, und hofft laut Sport.de auf eine zweite Chance beim Bundesligisten. Nach einer Leihe zu Stade Brest klingt das weniger nach Wunschdenken als noch vor einem Jahr.
Sommer 2022: Eintracht Frankfurt, frisch gebackener Europa-League-Sieger, holt Junior Dina Ebimbe. Der Mittelfeldspieler kommt mit dem Ruf eines technisch versierten, dynamischen Ballgewinners — ein Typ, der in die Spielidee der Hessen passen soll. Was folgt, ist eine der stillen Enttäuschungen der jüngeren Bundesliga-Geschichte. Kein lauter Knall, kein öffentlicher Eklat — nur das langsame Verschwinden eines Spielers, der nie wirklich ankam.
Ebimbe selbst macht keinen Hehl daraus, dass er seinen Teil dazu beigetragen hat. Gegenüber Sport.de räumt er Fehler ein — ohne im Detail zu gehen, aber mit einer Ehrlichkeit, die man von Spielern in solchen Situationen selten hört. Das ist immerhin etwas.
Die Leihe zu Stade Brest war kein Karriereende auf Raten, sondern offenbar das Gegenteil. Wie genau sich Ebimbe in der Ligue 1 geschlagen hat, lässt sich aus den vorliegenden Informationen nicht exakt beziffern — Sport.de spricht von einer erfolgreichen Leihzeit, ohne Zahlen zu nennen. Was zählt: Er hat gespielt. Regelmäßig. Und er hat sich offenbar so weit stabilisiert, dass er sich eine Rückkehr nach Frankfurt vorstellen kann — und das auch öffentlich sagt.
Ein Spieler, der nach einem Flop-Jahr den Mund aufmacht und sagt: "Ich war selbst schuld, ich will es besser machen" — das ist kein PR-Move. Das ist entweder echte Reife oder sehr gutes Medientraining. Beides wäre ein Fortschritt.
Ob Eintracht Frankfurt das genauso sieht, ist die entscheidende Frage — und die bleibt offen. Aus dem Verein gibt es bislang kein öffentliches Signal in Richtung Ebimbe. Kein Trainer-Statement, keine Andeutung aus dem sportlichen Bereich. Das muss nichts heißen, kurz vor dem Sommer-Transferfenster. Aber es heißt auch nicht viel.
Frankfurt steht vor einem Sommer, in dem Kaderplanung und Etat-Fragen eng zusammenhängen. Ein Spieler, der die Strukturen kennt, die Sprache spricht und bereit ist, sich zu beweisen, hat theoretisch einen Vorteil gegenüber einem teuren Neuzugang. Theoretisch.
Ebimbe ist 23 Jahre alt, hat Bundesliga-Erfahrung und — wenn man ihm glaubt — eine Lektion gelernt. Ob Frankfurt das als Argument wertet oder als Geschichte, die man freundlich zur Kenntnis nimmt und dann vergisst, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.
Er kam mit Vorschusslorbeeren, verschwand in der Bedeutungslosigkeit — und meldet sich jetzt zurück. Junior Dina Ebimbe hat öffentlich eingeräumt, Fehler in seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt gemacht zu haben, und hofft…
Quellen
Sport.de Fußball
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“Stays on Bundesliga — different angle, same beat.”
BUNDESLIGAVfB Stuttgart arbeitet offenbar an einer Torwart-Rückkehr für den Sommer — so viel verrät Sport.de. Wen die Schwaben im Visier haben, bleibt bislang offen. Aber dass der VfB die Keeperposition aktiv a
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