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Münster zittert sich weiter — Photo: Thomas Sørenes from Tacoma, Washington, USA via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Photo: Thomas Sørenes from Tacoma, Washington, USA via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Münster zittert sich weiter

Preußen Münster hat die nächste Runde im Westfalenpokal erreicht, aber so richtig feiern wollte danach niemand im Preußenstadion: Bei SG Wattenscheid 09 reichte es im Achtelfinale nur zu einem knappen Erfolg, und der zeigte vor allem eines: Die Probleme aus der 3. Liga lösen sich im Pokal nicht einfach in Luft auf.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Der Landespokal Westfalen sollte für Preußen Münster eigentlich eine Verschnaufpause sein, ein Wettbewerb ohne den Druck der Tabelle. Stattdessen setzte sich bei SG Wattenscheid 09 fort, was Münster-Fans aus der Liga längst kennen: ein Team, das sich durchquält statt durchzuspielen.

Pflichtaufgabe löst keine Begeisterung aus

Der Kicker beschreibt die Partie in Wattenscheid treffend als Zittersieg. Münster kam weiter, keine Frage, aber die Art und Weise lässt wenig Hoffnung auf eine schnelle Trendwende in der 3. Liga zu. Ein Pflichtsieg gegen einen Unterklassigen, erkämpft statt erspielt: Genau das Muster, das sich zuletzt auch gegen Liga-Konkurrenten wiederholt hat.

Die Negativserie im Hintergrund

Die sportliche Lage bei den Preußen ist angespannt. Der Auftritt bei Wattenscheid fiel mitten in eine Phase, in der Münster in der 3. Liga nicht aus dem Tritt kommt. Details zur genauen Länge der Serie oder zu konkreten personellen Problemen nennt der Bericht nicht, aber die Tendenz ist eindeutig: Der Verein sucht nach Stabilität, und die findet man nicht automatisch dadurch, dass man im Pokal eine Runde weiterkommt.

Warum der Pokal keine Blaupause ist

Ein Pokalspiel gegen einen Unterklassigen ist etwas völlig anderes als der Ligaalltag in der 3. Liga. Die Erleichterung über den Einzug in die nächste Runde ändert nichts daran, dass die eigentliche Baustelle im Ligaalltag liegt. Wer zittert, wenn der Gegner eigentlich chancenlos sein sollte, hat größere Fragen zu beantworten als die nach dem nächsten Pokalgegner.

Was jetzt zählt

Für Münster zählt nun vor allem eines: die Liga. Der Pokal bringt einen zusätzlichen Spieltag, zusätzliche Belastung, aber keine automatische Lösung für die Probleme, die das Team in der 3. Liga plagen. Solange die Negativserie anhält, bleibt der Pokalerfolg von Wattenscheid eine Randnotiz, kein Befreiungsschlag.

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