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Ryersons Verletzung trifft Dortmund hart
Julian Ryerson hat das Nationalmannschafts-Camp Norwegens vorzeitig verlassen, verletzt, und bei Borussia Dortmund klingeln sofort die Alarmglocken. Denn die Außenverteidiger-Position ist beim Tabellenführer schon länger ein Reizthema, und ein zweiter Ausfall könnte Trainer Niko Kovac mitten in der heißesten Phase der Saison kalt erwischen.
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Norwegen musste ohne ihn auskommen, und Dortmund muss jetzt rechnen. Laut Kicker brach Ryerson die Länderspielreise wegen einer Verletzung ab, Details zur Art und zum Ausfallzeitraum liegen noch nicht vor. Für den BVB ist das ein Problem mit Vorgeschichte.
Eine chronische Baustelle
Kicker beschreibt die Außenverteidiger-Positionen bei Borussia Dortmund als Mischung aus Säule und Sorge, und genau das trifft es. Ryerson war zuletzt einer der verlässlichsten Namen auf der rechten Seite, gerade weil die Alternativen dahinter dünn gesät sind. Fällt er aus, fehlt nicht nur ein Spieler, sondern ein ganzes taktisches Gerüst.
Das kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Dortmund eigentlich keine Experimente braucht. Der Klub steht nach vier Spieltagen mit 12 Punkten, vier Siegen und einer Tordifferenz von plus 7 an der Spitze der Bundesliga, ein Lauf, bei dem jede Rotation auf den Außenbahnen sofort auffällt, sollte sie nicht funktionieren.
Kovacs Dilemma
Niko Kovac steht damit vor der Aufgabe, eine enge Personaldecke über einen englischen Wochenrhythmus zu retten, ohne dass die Breite hinter Ryerson wirklich aufgefüllt wäre. Laut Kicker sorgt genau diese Enge außen für Diskussionen im Umfeld, losgelöst vom aktuellen Spitzenplatz in der Tabelle.
Immerhin gibt es laut den Berichten einen Lichtblick: Ein Flügelspieler im Kader ist aktuell in guter Form und bietet Kovac taktische Flexibilität, falls die Position nach außen verschoben werden muss. Wer genau das ist, hat der Kicker nicht näher ausgeführt, doch allein die Option zählt in einer Phase, in der jede Alternative Gold wert ist.
Was jetzt zählt
Für Dortmund geht es jetzt nicht um Schadensbegrenzung in der Tabelle, die Zahlen stimmen. Es geht darum, ob der Kader eine Verletzung auf einer ohnehin schmal besetzten Position auffangen kann, ohne dass die Breite an anderer Stelle leidet. Spätestens beim nächsten Bundesliga-Spieltag zeigt die Aufstellung, wen Kovac auf die rechte Seite stellt.
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