Photo: Steffen Prößdorf via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Ter Stegen ist die Nummer eins, aber nicht mehr lange?
Marc ter Stegen ist für die Nations-League-Spiele wieder Deutschlands Nummer eins im Tor, aber die Debatte über die Zukunft dahinter läuft längst. Laut Kicker imponiert Alexander Urbig Torwarttrainer Andreas Köpke zunehmend, und plötzlich ist die vermeintlich klare Rolle des Barcelona-Keepers gar nicht mehr so klar.
Ter Stegen ist der Name auf dem Spielbericht, keine Frage. Nach den verletzungsbedingten Ausfallzeiten der vergangenen Jahre ist er zurück im DFB-Tor und geht als gesetzter Rückhalt in die Nations-League-Partien. Interimslösung heißt hier trotzdem das Stichwort, denn eine langfristige Ansage von Bundestrainer und Staff gibt es bislang nicht.
Urbig klopft an
Genau da wird es interessant. Alexander Urbig gilt seit einer Weile als der Name, der in der DFB-Torwarthierarchie nach oben drückt, und laut Kicker-Bericht ist es Torwarttrainer Andreas Köpke selbst, der zunehmend beeindruckt ist von dem, was der junge Keeper im Training und in seinen Auftritten zeigt. Details zu einzelnen Szenen liefert der Bericht nicht, aber die Botschaft ist eindeutig: Köpke sieht in Urbig mehr als nur eine Personalreserve für den Notfall.
Eine Position im Umbau
Das deutsche Nationaltor ist seit Jahren ein Reizthema, von Manuel Neuers Abgang aus der ersten Reihe bis zu ter Stegens eigener Verletzungsgeschichte. Wer die Nummer eins über den nächsten Zyklus hinaus wird, ist offen, und genau diese Offenheit macht die aktuelle Konstellation so spannend. Ter Stegen bekommt seine Einsätze, weil er sie sich verdient und weil Erfahrung im Tor zählt, aber die Tür für einen Wechsel an der Spitze ist laut Kicker-Bericht keineswegs verschlossen.
Kein Fixdatum, aber ein Prozess
Eine Zeitlinie für eine endgültige Entscheidung nennt der Bericht nicht, und das ist auch keine Überraschung. Solche Personalfragen im DFB-Tor werden selten an einem Stichtag entschieden, sondern über Monate an Trainingseindrücken, Vereinsleistungen und eben genau solchen Momenten gemessen, die Köpke bei Urbig registriert. Für ter Stegen bedeutet das: Der Stammplatz ist real, aber die Konkurrenz schläft nicht.
Wird Urbig ter Stegen als DFB-Nummer eins ablösen?
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