
Patrik Schick, Tschechiens gefährlichster Stürmer, stand gegen Südkorea auf dem Platz — und hinterließ dabei so gut wie keine Spur. Kein einziger Schuss aufs Tor, kein Durchkommen, kein Moment, der die Südkoreaner auch nur kurz ins Schwitzen brachte. Das Ergebnis: eine Niederlage zum WM-Auftakt und ein Turnier, das für Tschechien schon nach einem Spiel auf der Kippe steht. Gegen Südafrika braucht es mehr — deutlich mehr.
Es gibt Stürmer, die in einem Spiel unsichtbar bleiben und trotzdem irgendwie auftauchen, wenn es darauf ankommt. Schick war gegen Südkorea nicht einmal das. Laut Sportschau verzeichnete der Bayer-Leverkusen-Angreifer keinen einzigen Schuss auf das südkoreanische Tor — eine Zahl, die auch der Kicker in seiner Spielanalyse bestätigt und die für einen Spieler seines Kalibers schlicht nicht akzeptabel ist.
Die Südkoreaner haben Schick konsequent aus dem Spiel genommen: enge Manndeckung, frühe Zweikämpfe, kein Raum zwischen den Linien. Tschechien fand kein Mittel dagegen. Schick lief, kämpfte, verlor Bälle — aber der Moment, auf den eine Mannschaft bei einem Knipser wartet, kam nie.
Südafrika ist nicht Südkorea. Die taktische Ausgangslage ist eine andere, und genau darin liegt Tschechiens Chance. Wenn der Trainerstaff die richtigen Schlüsse aus der Auftaktniederlage zieht, müssen die Antworten auf dem Tisch liegen: Schick braucht Zuspiele in die Tiefe, er braucht Bewegung um ihn herum — und er braucht Mitspieler, die den Ball schnell machen, bevor die gegnerische Abwehr wieder sortiert ist.
Ohne Schick hat Tschechien bei dieser WM wenig. Das ist keine Übertreibung, das ist die Realität einer Mannschaft, deren Angriffsspiel seit Jahren auf einem einzigen Mann aufgebaut ist. Er hat bei der EM 2020 gezeigt, was er kann — das Tor gegen Schottland aus der Mittellinie bleibt eines der ikonischsten Bilder des Turniers. Diesen Schick braucht Tschechien jetzt.
Eine zweite Gruppenphase ohne Tor, ohne Schuss, ohne Gefahr — und Tschechiens WM 2026 ist Geschichte, bevor sie überhaupt begonnen hat. Das Spiel gegen Südafrika ist kein Muss-Sieg im klassischen Sinne, aber es ist der Moment, in dem eine Mannschaft zeigen muss, ob sie ein Turnier spielen will oder nur daran teilnimmt.
Schick wird spielen. Die Frage ist, ob Tschechien diesmal auch wirklich für ihn spielt — drei Punkte und ein Gruppenfinale gegen den Dritten der anderen Gruppe wären die Belohnung.
Patrik Schick, Tschechiens gefährlichster Stürmer, stand gegen Südkorea auf dem Platz — und hinterließ dabei so gut wie keine Spur. Kein einziger Schuss aufs Tor, kein Durchkommen, kein Moment, der die Südkoreaner auch…
Quellen
Sportschau Fußball
Flagside-Artikel sind Eigenrecherchen aus mehreren Quellen. Wir nennen jedes Outlet, das in den Text geflossen ist.
Die Highlights der Nacht, was das Transferfenster macht und die eine Kolumne, die du heute lesen solltest. Keine Ads. Keine Tipps. Keine Operator.
Ein-Klick-Abmeldung. Wir geben deine E-Mail nicht weiter.
“Stays on World Cup — different angle, same beat.”
Daichi Kamada isn't hedging. The Crystal Palace midfielder used Japan's latest international window to restate his squad's collective goal without softening it: they want to win the 2026 FIFA World Cu
“Stays on World Cup — different angle, same beat.”
Daichi Kamada isn't hedging. The Crystal Palace midfielder used Japan's latest international window to restate his squad's collective goal without softening it: they want to win the 2026 FIFA World Cu