
Gianni Infantino ist nicht der Typ, der gerne zurückrudert. Umso bemerkenswerter, was die FIFA laut einem Bericht von Sportschau/Tagesschau in der Nacht bekanntgegeben hat: Die Pläne, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, sind vom Tisch. Endgültig, heißt es.
Die genauen Details des Vorhabens sind noch nicht vollständig bekannt. Klar ist: Infantino hatte offenbar ernsthaft erwogen, externen Geldgebern eine Beteiligung am größten Fußballturnier der Welt einzuräumen. Wer konkret als Investor im Gespräch war, welche Anteile verkauft werden sollten und in welcher Größenordnung — das alles bleibt laut dem Bericht von Sportschau/Tagesschau vorerst offen.
Der Widerstand war offenbar massiv — und kam nicht nur von Fans und Verbänden, sondern auch aus dem Inneren der FIFA selbst. Dass interne Stimmen laut genug waren, um dieses Vorhaben zu stoppen, ist bemerkenswert für einen Präsidenten, der Gegendruck sonst eher wegmoderiert als ernst nimmt.
Die WM ist das finanzielle Rückgrat der FIFA. Wer Anteile daran hält, hat potenziell Mitsprache an Vermarktung und Vergabe des Turniers. Genau das wollten viele im Fußball nicht: private Renditeinteressen im Herz des Sports. Der Widerstand gegen ähnliche Modelle — Stichwort Super League, Stichwort Investorenbeteiligung an nationalen Ligen — hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die Fanbase hier eine rote Linie zieht.
Infantino hat sich in seiner Amtszeit als FIFA-Präsident nicht gerade durch öffentliche Selbstkritik hervorgetan. Dieser Rückzieher heißt konkret: Das Turnier bleibt — zumindest vorerst — in der Hand der Verbände, nicht in der von Renditefonds. Laut Sportschau/Tagesschau wird der Plan jedenfalls nicht weiterverfolgt.
Ein Mann, der die WM auf 48 Teams aufgeblasen hat, scheitert ausgerechnet an der Frage, wem sie gehört.
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Lähteet
Sportschau Fußball
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“Stays on FIFA — different angle, same beat.”
Forget the AI prediction wrapper for a second — because the story underneath it is the one worth paying attention to. FootballJOE published a piece this week framing an AI-generated 2030 World Cup win
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