
Mario Basler hat gesprochen – und er meint es ernst. Der frühere Nationalspieler fordert laut Sport.de einen Torwart-Wechsel beim DFB vor der WM 2026: Der Neue zwischen den Pfosten soll aus München kommen, aber nicht Manuel Neuer sein. Eine Meinung, kein Beschluss – und trotzdem eine Frage, die sich der deutsche Fußball irgendwann stellen muss.
Laut Sport.de plädiert Basler dafür, dass die Nummer eins der Nationalmannschaft bei der WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko aus dem Kader des FC Bayern kommen soll – aber eben nicht Neuer. Wen genau er sich vorstellt, lässt die Meldung offen. Das ist die entscheidende Lücke in seiner Argumentation – und gleichzeitig das, worüber jetzt geredet wird.
Basler ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das macht seine Aussagen unterhaltsam, nicht automatisch repräsentativ. Es gibt keine Bestätigung vom DFB, keinen Kaderhinweis, keine zweite Quelle. Was bleibt, ist eine pointierte Einschätzung eines Mannes, der das Spiel kennt – und der eine Debatte anstößt, die ohnehin in der Luft liegt.
Neuer wird im März 2026 vierzig Jahre alt. Er hat einen schweren Skiunfall überstanden und ist zurückgekommen – das verdient Respekt, keine Diskussion. Aber genau deshalb ist die Frage nach seiner Belastbarkeit über eine komplette WM keine Respektlosigkeit, sondern Realismus.
In dieser Saison stand Neuer für Bayern im Tor, hat gespielt, hat gehalten – aber die Diskussion um seine Unantastbarkeit ist längst nicht mehr tabu. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat sich bisher klar hinter Neuer gestellt. Ob das bis zum Sommer 2026 so bleibt, hängt von Form, Fitness und Konkurrenz ab.
Bei Bayern steht hinter Neuer Sven Ulreich – erfahren, zuverlässig, aber kein Kandidat für die WM-Nummer-eins. Die interessantere Frage ist, ob Bayern bis 2026 einen jüngeren Stammkeeper verpflichtet oder entwickelt, der sich in den DFB-Kader drängt.
Jenseits von München hat Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim in der Nationalmannschaft Fuß gefasst. Alexander Nübel, der nach seiner Leihe zu Stuttgart zurück zu Bayern will, ist ein weiterer Name im Gespräch. Beide sind keine Basler-Erfindung – beide sind echte Optionen, die Nagelsmann auf dem Zettel hat.
Baslers Vorstoß ist keine Nachricht im klassischen Sinne – kein Transfer, kein Kader, kein DFB-Beschluss. Aber er trifft einen Nerv, weil die Frage berechtigt ist. Welcher Torwart führt Deutschland in die WM 2026? Die Antwort ist offener als sie vor zwei Jahren noch war.
Neuer hat das Recht, sich selbst aus dem Amt zu spielen oder zu verabschieden. Basler hat das Recht, laut darüber nachzudenken. Und der deutsche Fußball hat die Pflicht, die Debatte ernstzunehmen – auch wenn sie von einem Mann angestoßen wird, der dafür bekannt ist, Debatten anzustoßen.
Mario Basler hat gesprochen – und er meint es ernst. Der frühere Nationalspieler fordert laut Sport.de einen Torwart-Wechsel beim DFB vor der WM 2026: Der Neue zwischen den Pfosten soll aus München kommen, aber nicht…
Sources
Sport.de Fußball
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“Stays on Bundesliga — different angle, same beat.”
BundesligaVfB Stuttgart arbeitet offenbar an einer Torwart-Rückkehr für den Sommer — so viel verrät Sport.de. Wen die Schwaben im Visier haben, bleibt bislang offen. Aber dass der VfB die Keeperposition aktiv a
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