
Gianni Infantino macht weiter. Beim FIFA-Kongress in Vancouver hat der amtierende FIFA-Präsident angekündigt, bei der Wahl 2027 erneut anzutreten – und sich damit eine mögliche Amtszeit bis 2031 zu sichern. Für den Weltfußball wäre das kein kleines Signal.
Infantino ist seit 2016 im Amt. Sollte er 2027 wiedergewählt werden und eine volle Amtszeit absolvieren, stünde er bis 2031 an der Spitze der FIFA – also bis nach der Weltmeisterschaft 2030 und kurz vor dem Turnier 2034 in Saudi-Arabien. Zwei WM-Zyklen, die er dann maßgeblich geprägt haben wird: das 48-Team-Format, die Vergabe der Rechte, die Expansion in neue Märkte. Infantino hat den Weltfußball in seiner Amtszeit strukturell verändert – ob man das gut findet oder nicht, ist eine andere Frage.
Die Ankündigung in Vancouver kam ohne sichtbare Gegenkandidaten. Laut Sportschau äußerte sich Infantino beim Kongress auch zur Kontroverse rund um den Iran – Details dazu blieben zunächst unklar, doch die Tatsache, dass das Thema auf dem Kongress aufkam, zeigt: Die politischen Spannungsfelder, in denen die FIFA operiert, werden unter einer weiteren Infantino-Präsidentschaft nicht kleiner.
Für die UEFA und die europäischen Klubs ist eine weitere Infantino-Amtszeit ein bekanntes Szenario – nicht unbedingt ein bequemes. Die Debatten um den erweiterten Klub-WM-Kalender, die Belastung der Spieler und die Mitsprache der Verbände bei Terminfragen sind unter Infantino nicht leiser geworden. Bis 2031 würde er auch die Verhandlungen über den nächsten großen Rechtezyklus und mögliche neue WM-Formate begleiten.
Infantino applaudierte beim Kongress dem Saal. Der Saal applaudierte zurück. Ob jemand dagegen stimmt, wird sich 2027 zeigen.
Gegenkandidaten sind bislang nicht bekannt. Der formale Wahlprozess für 2027 ist noch nicht eingeläutet. Und die genauen Hintergründe der Iran-Kontroverse, die den Kongress in Vancouver begleitete, sind nach aktuellem Stand nicht vollständig dokumentiert – das bleibt ein offener Faden, den es zu verfolgen gilt.
Gianni Infantino macht weiter. Beim FIFA-Kongress in Vancouver hat der amtierende FIFA-Präsident angekündigt, bei der Wahl 2027 erneut anzutreten – und sich damit eine mögliche Amtszeit bis 2031 zu sichern.
Sources
Sportschau Fußball
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“Another one from the Other football desk you might have missed.”
Dave Challinor is not a man given to hyperbole. So when Stockport County's manager calls being one game from the Championship amazing, take him at his word — because the journey that got them here is
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