
Der VAR bekommt mehr Macht — und das Zeitspiel bekommt ein Problem. Die IFAB, das Regelgremium des Weltfußballs, hat laut Sportschau mehrere bedeutende Gesetzesänderungen verabschiedet, die ab der WM 2026 gelten sollen. Erweiterte VAR-Checks bei Ecken und Karten-Entscheidungen, dazu neue Maßnahmen gegen Zeitschinden: Das klingt technisch, hat aber sehr konkrete Auswirkungen auf das Spiel — von der Königsklasse bis zur Nationalelf.
Laut Sportschau hat die IFAB zwei zentrale Bereiche neu geregelt. Erstens: Der VAR darf künftig auch bei Eckstoß-Situationen eingreifen — also in Szenen, die unmittelbar vor oder bei einem Eckball entstehen. Zweitens: Gelb- und Rot-Karten-Entscheidungen sollen ebenfalls stärker unter VAR-Kontrolle gestellt werden. Hinzu kommen Maßnahmen, die das Zeitspiel einschränken sollen. Die genauen Mechanismen hat die IFAB bislang nicht im Detail veröffentlicht — Sportschau ist Stand jetzt die einzige Quelle, die über den Beschluss berichtet.
Ecken sind seit Jahren ein Graubereich: Gedränge im Strafraum, Shirt-Ziehen, Abseitsstellung beim Anlauf — vieles passiert, bevor der Ball überhaupt fliegt. Wenn der VAR künftig auch diese Situationen prüfen darf, könnten Tore nach Eckbällen häufiger zurückgenommen werden. Wer sich an die Diskussionen rund um die Abseits-Linie beim Eckball in der Champions League erinnert, ahnt: Das Potenzial für lange Überprüfungspausen ist erheblich.
Für Trainer wie Pep Guardiola, Carlo Ancelotti oder Hansi Flick bedeutet das: Ecken werden noch mehr zur taktischen Wissenschaft — nicht nur wegen der Ausführung, sondern weil jede Berührung im Strafraum plötzlich dokumentiert ist.
Dass der VAR bei Rot-Karten eingreift, ist längst Standard. Neu wäre eine erweiterte Überprüfung von Gelb-Karten-Situationen — also Entscheidungen, die bislang fast ausschließlich dem Schiedsrichter auf dem Platz überlassen wurden. Das ist ein echter Einschnitt. In der Premier League, der Serie A oder der Bundesliga gibt es jede Woche Szenen, bei denen eine strittige Gelbe Karte den Spielverlauf dreht — ein Foul kurz vor der Pause, eine Verwarnung für Meckern, ein taktisches Foul im Mittelfeld.
Mehr VAR-Kontrolle kann mehr Gerechtigkeit bedeuten. Es kann aber auch bedeuten: mehr Unterbrechungen, mehr Diskussionen, mehr Minuten, in denen 22 Spieler warten. Die Fans werden das unterschiedlich sehen — je nachdem, ob die Entscheidung für oder gegen ihr Team fällt.
Das Zeitschinden ist so alt wie der Profifußball. Torwart hält den Ball fest, Einwurf wird zur Zeremonie, Verletzung kommt wie bestellt in der 87. Minute — all das kennt jeder, der regelmäßig schaut. Was die IFAB genau plant, um das einzudämmen, ist laut Sportschau noch nicht vollständig kommuniziert. Denkbar sind strengere Zeitvorgaben für Einwürfe und Abstöße, wie sie in einigen Wettbewerben bereits getestet wurden.
Die Idee ist nicht neu — sie ist nur bisher nie konsequent durchgesetzt worden. Ob das ab 2026 anders wird, hängt weniger von der Regel als von der Bereitschaft der Schiedsrichter ab, sie anzuwenden. Diego Simeone dürfte das entspannt sehen.
Die IFAB hat beschlossen — die Details stehen noch aus. Wie genau die VAR-Checks bei Ecken ablaufen, welche Karten-Situationen konkret überprüft werden und welche Anti-Zeitspiel-Maßnahmen kommen: Das alles muss die IFAB noch offiziell kommunizieren. Bis zur WM 2026 ist Zeit — aber die Diskussion darüber, wie viel Technik dem Fußball guttut, hat gerade wieder Anlauf genommen.
Der VAR bekommt mehr Macht — und das Zeitspiel bekommt ein Problem. Die IFAB, das Regelgremium des Weltfußballs, hat laut Sportschau mehrere bedeutende Gesetzesänderungen verabschiedet, die ab der WM 2026 gelten sollen.
المصادر
Sportschau Fußball
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“Another one from the Other football desk you might have missed.”
Dave Challinor is not a man given to hyperbole. So when Stockport County's manager calls being one game from the Championship amazing, take him at his word — because the journey that got them here is
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