Vor dem Freundschaftsspiel gegen Paraguay zeigt sich das DFB-Lager ungewohnt dünnhäutig: Julian Nagelsmann räumt ein, die zuletzt auf ihn einprasselnde Kritik habe ihn 'ein bisschen angefasst' — und Kai Havertz legt nach, indem er öffentlich auf Aussagen von Gary Lineker reagiert. Zwei Männer, die eigentlich Ruhe ausstrahlen sollen, reden plötzlich über das, was andere über sie sagen.
Julian Nagelsmann ist nicht bekannt dafür, Angriffsfläche zu bieten. Umso bemerkenswerter, dass er auf der Pressekonferenz vor dem Paraguay-Spiel freimütig zugab, die öffentliche Kritik an seiner Person habe ihn nicht kalt gelassen. 'Ein bisschen angefasst' — das ist die Formulierung, die hängen bleibt. Kein Aufschrei, kein Dementi, sondern ein ehrlicher Satz, der mehr verrät als jede Trotzreaktion.
> Redaktionshinweis: Die genauen Vorwürfe, auf die Nagelsmann reagierte, sind derzeit nur durch eine Quelle (Kicker Fußball, Video) belegt. Eine zweite unabhängige Quelle (Sport1, Sportschau o. Ä.) wird nachgezogen, bevor dieser Artikel final publiziert wird. Sobald diese vorliegt, wird der Abschnitt mit konkreten Inhalten präzisiert.
Klar ist: Der Druck auf den Bundestrainer ist spürbar — mit der WM 2026 im Nacken ist jede Niederlage, jede taktische Frage, jedes öffentliche Stirnrunzeln lauter als sonst.
Noch direkter wurde Kai Havertz. Der Arsenal-Profi meldete sich öffentlich zu Wort und reagierte auf Aussagen des früheren englischen Nationalspielers Gary Lineker.
> Redaktionshinweis: Was genau Lineker über Havertz gesagt hatte, geht aus der vorliegenden Quelle nicht hervor. Die Nachrecherche zu Linekers konkreten Aussagen (z. B. via BBC Sport, Sky Sports oder einem weiteren Tier-2-Outlet) ist noch offen und wird vor Publikation ergänzt. Die Tatsache, dass Havertz das Thema selbst aufgriff, ist durch die Kicker-Quelle belegt.
Havertz ist einer der zentralen Figuren im deutschen Spiel — und einer, der medial selten auf Provokationen eingeht. Dass er es diesmal tat, zeigt: Irgendetwas hat gesessen.
Lineker ist als Pundit bekannt dafür, Meinungen zu haben, die Spieler nicht immer goutieren. Havertz ist nicht der erste, der öffentlich zurückschlägt — aber es bleibt ungewöhnlich für einen Spieler, der sonst eher durch Tore als durch Pressemitteilungen auffällt.
Ein Bundestrainer, der zugibt, Kritik spürt er — und ein Stammspieler, der einen englischen TV-Experten öffentlich korrigiert. Beides kurz vor einem Freundschaftsspiel gegen Paraguay, das eigentlich keine Schlagzeilen produzieren sollte.
Das ist kein Krisensignal, aber es ist ein Stimmungsbarometer. Deutschland hat 2026 viel vor — und wenn die Pressekonferenz vor einem Testspiel bereits so viel Gesprächsstoff liefert, darf man sich fragen, wie laut es wird, wenn es ernst wird.
Nagelsmann applaudierte übrigens niemandem. Er musste nicht.
Vor dem Freundschaftsspiel gegen Paraguay zeigt sich das DFB-Lager ungewohnt dünnhäutig: Julian Nagelsmann räumt ein, die zuletzt auf ihn einprasselnde Kritik habe ihn 'ein bisschen angefasst'
Bronnen
Kicker Fußball
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“Stays on Deutschland — different angle, same beat.”
INTEine 1:2-Niederlage gegen Ecuador, ein Platz im Sechzehntelfinale trotzdem gesichert – und jetzt wartet Paraguay. Deutschland tritt am Montag (29. Juni, 22:30 Uhr Ortszeit) in Boston mit einem leichte
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