
Jeff Chabot schaut nicht nur auf die nächste Bundesliga-Partie. Der Innenverteidiger des VfB Stuttgart hat öffentlich erklärt, dass er bei der WM 2026 dabei sein will — und das ist keine Träumerei eines Nachwuchsspielers, sondern die Ansage eines Mannes, der in dieser Saison zu den konstantesten Defensivkräften der Bundesliga gehört.
Chabot ist nicht der Typ, der nach einem gewonnenen Zweikampf in die Kamera grinst. Er räumt ab, positioniert sich, antizipiert — und macht genau das, wofür Bundestrainer Julian Nagelsmann Innenverteidiger braucht: Verlässlichkeit ohne Drama. Dass er jetzt laut über die Nationalmannschaft spricht, laut genug damit es Sport.de aufgreift, ist kein Zufall.
Die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wirft ihre Schatten voraus — und der Konkurrenzkampf um Deutschlands Abwehrplätze ist real. Antonio Rüdiger, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah, Waldemar Anton: Die Liste der etablierten Namen ist lang. Chabot weiß das. Trotzdem meldet er sich an.
Das passt ins Bild des neuen VfB. Stuttgart ist längst kein Abstiegskampf-Kandidat mehr, sondern ein Klub, der Spieler auf internationalem Niveau entwickelt und hält — oder zumindest versucht, sie zu halten. Deniz Undav, Chris Führich, Maximilian Mittelstädt: Die Cannstatter Kurve sieht regelmäßig Nationalspieler in Aktion. Chabot will der nächste sein.
Der Innenverteidiger hat laut Sport.de außerdem zwei konkrete Ziele mit dem VfB formuliert, bevor er sich ganz auf den WM-Traum konzentriert. Welche das genau sind, geht aus dem vorliegenden Ausschnitt nicht hervor — aber die Reihenfolge der Prioritäten sagt schon einiges: erst der Klub, dann das Trikot mit dem Adler.
Chabot ist kein Spieler, der Schlagzeilen durch Eskapaden produziert. Er produziert sie durch Leistung — und genau das macht seine WM-Ansage interessanter als den üblichen Medienrummel. Nagelsmann schaut hin. Er muss.
Ein Innenverteidiger, der in der Bundesliga konstant performt, seinen Klub in Richtung Europa schiebt und dabei öffentlich Ambitionen formuliert: Das ist genau die Art von Spieler, die Kaderplaner auf der Liste haben wollen. Ob es reicht, entscheidet sich auf dem Platz — aber der erste Schritt, nämlich das klare Bekenntnis, ist getan.
Chabot hat gesprochen. Jetzt muss er liefern. Er wirkt nicht wie jemand, dem das Angst macht.
Jeff Chabot schaut nicht nur auf die nächste Bundesliga-Partie. Der Innenverteidiger des VfB Stuttgart hat öffentlich erklärt, dass er bei der WM 2026 dabei sein will
Kaynaklar
Sport.de Fußball
Flagside makaleleri birden fazla kaynaktan sentezlenen özgün yazılardır. Her kaynağı belirtiriz.
Gecenin maçlarından seçme, transfer penceresinin neler yaptığı ve bugün okumanız gereken bir köşe yazı. Reklam yok. Tavsiye yok. Operatör yok.
Tek tıkla abonelikten çık. E-postaları paylaşmıyoruz.