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Chaos vor dem Ballon d'Or in London — Photo: Moazzam Brohi from Brooklyn, USA via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Photo: Moazzam Brohi from Brooklyn, USA via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Chaos vor dem Ballon d'Or in London

Noch bevor am 26. Oktober die Ballon-d'Or-Trophäe überhaupt vergeben wurde, spielten sich vor dem London Palladium Theatre Szenen ab, die mit Gala-Glamour nichts zu tun hatten: Fans drängten sich so dicht zusammen, dass Sicherheitskräfte eingreifen mussten, um Schlimmeres zu verhindern.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Kicker-Reporter Mario Krischel war vor Ort und beschrieb die Lage kurz vor Beginn der Zeremonie als "pures Chaos". Nach seiner Schilderung gerieten die Menschenmassen vor dem Eingang des Theaters so eng aneinander, dass die Situation nach seiner Einschätzung kurz vor einer Massenpanik stand.

Wie viele Menschen genau in dem Gedränge steckten, welcher Auslöser die Lage verschärfte und ob es Verletzte gab, ist aus den bisherigen Berichten nicht ersichtlich. Klar ist nur: Die Sicherheitskräfte vor Ort mussten eingreifen, um die Lage zu entschärfen, bevor die Stars des Weltfußballs überhaupt den roten Teppich betraten.

Ein Ort, der für sowas nicht gebaut ist

Das London Palladium ist ein klassisches Westend-Theater, keine Arena mit den Durchgangsbreiten eines Stadions. Wenn ein Ballon-d'Or-Abend mit prominenten Gästen und einer großen Fanmenge zusammentrifft, braucht es genau die Art von Kapazitätsplanung, die bei Fußballspielen längst Standard ist: breite Zugangskorridore, klare Absperrungen, genug Personal, das Menschenströme früh genug trennt.

Ob all das am 26. Oktober vorhanden war, bleibt offen. Fest steht, dass die Bilder, die Krischel beschreibt, genau die Art von Szenario sind, vor dem Sicherheitsexperten bei Großveranstaltungen seit Jahren warnen: unkontrollierter Zustrom, zu wenig Fläche, zu später Eingriff.

Die Organisatoren sind jetzt am Zug

Bislang gibt es keine offizielle Stellungnahme der Ballon-d'Or-Organisatoren zu dem Vorfall. Bei einer der prestigeträchtigsten Veranstaltungen des Weltfußballs dürfte der Druck wachsen, zumindest eine Einordnung zu liefern, was vor dem Eingang tatsächlich passiert ist und welche Lehren daraus gezogen werden.

Für den Moment stützt sich die gesamte Darstellung auf die Schilderung eines einzelnen Reporters vor Ort. Weder internationale Medien noch die Veranstalter selbst haben den Vorfall bislang eingeordnet oder bestätigt.

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