Photo: Shai Pal via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Neuer Rückschlag für Pechvogel Terrier
Kaum ist Martin Terrier zurück, humpelt er schon wieder vom Platz: Beim 4:0-Erfolg von Bayer Leverkusen in Posen musste der Franzose frühzeitig runter, die Diagnose steht noch aus, aber die Sorge ist da. Laut Kicker fürchtet man am Rhein, dass eine Sehne betroffen sein könnte, was aus ein paar Tagen Pause schnell mehrere Wochen machen würde.
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Der Treffer für die Werkself fiel deutlich, 4:0 gegen Posen, aber der sportliche Jubel wurde schnell gedämpft. Martin Terrier zog sich bei einer Aktion eine Oberschenkelverletzung zu und wurde ausgewechselt, noch bevor die Partie in die entscheidende Phase ging.
Wie genau es zu der Blessur kam und wie gravierend sie ausfällt, ist offen. Fest steht laut Kicker nur, dass die Untersuchung in Leverkusen noch läuft und eine mögliche Sehnenbeteiligung im Raum steht. Der Unterschied ist für die Personalplanung groß: Ein reiner Muskelfaserriss wäre in ein, zwei Wochen Geschichte, eine Sehne macht daraus schnell ein Problem über einen ganzen Monat.
Für Bayer kommt das zur Unzeit. Die Mannschaft steht nach fünf Spieltagen mit 10 Punkten und einer Tordifferenz von +6 auf Rang vier der Bundesliga, drei Siege, ein Remis, eine Niederlage. Das nächste Pflichtspiel führt gegen Freiburg, und laut Kicker hat Trainer Carles Martinez Terrier für diese Partie bereits abgeschrieben.
Das Pech wiegt für Leverkusen doppelt schwer, weil Terrier im Werkself-Trikot ohnehin schon als anfällig gilt. Wieder einmal muss der Klub seine Offensivplanung kurzfristig umbauen, mitten in einer Phase, in der die Sehnendiagnose plötzlich zur wichtigsten Personalfrage wird.
Carles Martinez gehört zu denen, die in den kommenden Tagen für endgültige Klarheit sorgen sollen. Bis dahin bleibt bei Bayer nur Abwarten, und die bange Frage, ob aus Terriers nächster Pause wieder einmal Wochen statt Tage werden.
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