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VAR-Fehler bei Haalands Derby-Siegtor bestätigt
Manchester City hat das Derby gegen Manchester United auch in Unterzahl über die Linie gebracht, den Siegtreffer erzielte Erling Haaland. Jetzt räumt die Schiedsrichterkommission offiziell ein: Bei der Entscheidung, das Tor zählen zu lassen, lief im Video-Review etwas schief.
Das Tor, das für Diskussionen sorgt
City musste einen Großteil der Partie mit einem Mann weniger auskommen, drehte die Partie trotzdem und Erling Haaland setzte mit seinem Siegtreffer den entscheidenden Punkt gegen den Stadtrivalen. Am Ende stand ein Derbysieg für Pep Guardiolas Mannschaft, doch die Nachbetrachtung dreht sich fast ausschließlich um den VAR-Eingriff vor dem Tor.
Kommission bestätigt Fehler
Laut kicker hat die Schiedsrichterkommission mittlerweile offiziell eingeräumt, dass dem Siegtreffer ein "Beurteilungsfehler" im Video-Assistenten-Prozess zugrunde lag. Details dazu, ob es sich um eine Abseitsentscheidung, ein Handspiel oder eine Foulsituation im Vorfeld handelte, nennt die Kommission öffentlich nicht. Klar ist nur: Der Treffer stand am Ende zu Recht auf der Anzeigetafel, nach Ansicht der eigenen Kontrollinstanz aber aus den falschen Gründen.
Warum das mehr ist als eine Randnotiz
Ein Derby zwischen City und United entscheidet sich selten an Marginalien, aber genau eine solche Marginalie hat hier den Ausgang mitbestimmt. Dass die eigene Kommission den Fehler nachträglich bestätigt, ändert am Ergebnis nichts, wirft aber erneut die Frage auf, wie belastbar der VAR in den Momenten ist, in denen es wirklich zählt. Für United, das an diesem Nachmittag bereits gegen einen zahlenmäßig unterlegenen Gegner nicht zum Sieg kam, ist das Eingeständnis wenig Trost.
Haalands Rolle bleibt unangetastet
Am sportlichen Wert des Treffers selbst ändert die Erklärung nichts, den Ball ins Netz gebracht hat Haaland, der weiterhin zu den zuverlässigsten Knipsern der Liga zählt. Die Debatte läuft komplett auf der Ebene der Entscheidungsfindung, nicht auf der Ebene seiner Leistung.
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