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HSV kassiert späten Dämpfer in Paderborn — Photo: HSV-Museum, Dirk Mansen via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 de)

Photo: HSV-Museum, Dirk Mansen via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 de)

HSV kassiert späten Dämpfer in Paderborn

Der HSV wollte in Paderborn Selbstvertrauen tanken, stattdessen gibt es einen Rückschlag mit doppeltem Boden: Ein später Treffer von Rayan Philippe entscheidet die Partie, und zur sportlichen Enttäuschung kommen neue Ausfälle dazu.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Später Nackenschlag

Die Hamburger waren in Paderborn schon auf dem Weg zu einem Punktgewinn, als Rayan Philippe in der Schlussphase zuschlägt. Der Treffer kippt eine Partie, die bis dahin auf Augenhöhe lief, und schickt den HSV mit leeren Händen zurück nach Hamburg.

Ausgerechnet Philippe trifft, ausgerechnet in den letzten Minuten: Für eine Mannschaft, die in dieser Saison um Konstanz ringt, ist das die unangenehmste Art, Punkte zu verlieren.

Die Verletzungsliste wird länger

Schon vor dem Anpfiff hatte der HSV mit Personalsorgen zu kämpfen, nach dem Spiel in Paderborn kommen weitere Ausfälle hinzu. Welche Spieler konkret betroffen sind und wie schwer es sie erwischt hat, ist unmittelbar nach Abpfiff noch offen, klar ist nur: Der Kader wird dünner, zu einem Zeitpunkt, an dem jede englische Woche zählt.

Für einen Verein, der oben mitspielen will, ist das die schlechteste Kombination: eine knappe Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten und ein Lazarett, das sich füllt statt leert.

Druck auf die Rückrunde

Jedes Wochenende ohne Dreier gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel kostet den HSV Boden im Rennen um die vorderen Plätze. Die Niederlage in Paderborn reiht sich ein in eine Phase, in der Hamburg spielerisch mithalten kann, aber die entscheidenden Szenen in den Schlussminuten verliert.

Mit den neuen Ausfällen muss Trainer und Trainerstab in den kommenden englischen Wochen ohne mehrere Stammkräfte auskommen. Philippes Treffer bleibt der Moment, der die Partie in Paderborn entschieden hat.

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