Photo: sports.yahoo.com
Spallettis Bank entscheidet in Turin
Juventus hat Parma mit 2:0 besiegt, und die entscheidenden Figuren kamen beide von der Bank. Luciano Spalletti wechselte Nico González und Teun Koopmeiners ins Spiel, und die Bianconeri sahen danach wie eine andere Mannschaft aus.
Die Joker stechen
Noch läuft bei Juventus nicht alles rund. Das 1:0 gegen Aufsteiger Frosinone in der Vorwoche war knapp, und auch gegen Parma brauchte die Alte Dame einen Impuls von außen. Den lieferte Spalletti: González traf mit Nachdruck, Koopmeiners setzte seine Qualität in der Spielgestaltung ein, und das Ergebnis war ein verdienter 2:0-Sieg.
Dass beide Torschützen Einwechslungen waren, ist kein Zufall und kein Glück. Es ist ein früher Hinweis darauf, dass Spalletti seinen Kader kennt und weiß, wann welcher Spieler gebraucht wird. Koopmeiners verlangsamte das Spiel, González beschleunigte es.
Was das über Juventus verrät
Die Bianconeri sind noch nicht in Topform, das ist offensichtlich. Aber ein Team, das Spiele über die Bank gewinnen kann, ist schwerer auszurechnen als eines, das nur auf seine Startelf setzt. Spalletti hat in seiner Karriere immer Wert auf Kaderbreite gelegt, und in Turin hat er das Material dafür.
Zwei Siege, zwei Zu-Null-Spiele: Unter einem neuen Trainer ist das eine Aussage über Stabilität, die die Tabelle nach zwei Spieltagen noch nicht abbilden kann.
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