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Klopp fordert mehr Leidenschaft — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

Klopp fordert mehr Leidenschaft

Jürgen Klopp ist Bundestrainer. Nicht mehr Gerücht, nicht mehr Ankündigung, sondern Realität. Und wer geglaubt hat, er würde mit einer nüchternen Antrittsrede beginnen, kennt Klopp offenbar nicht besonders gut.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Der erste Ton

Laut Sportschau war Klopps erster öffentlicher Auftritt als Bundestrainer kein taktisches Manifest, sondern ein Aufruf. Mehr Leidenschaft, das war die Kernbotschaft, gerichtet an Spieler, Betreuerstab und die gesamte Fußball-Öffentlichkeit in Deutschland. Kein Zufall, dass er genau hier ansetzt. Wer die letzten Jahre der Nationalmannschaft verfolgt hat, weiß: An Qualität hat es selten gemangelt, an Feuer schon öfter.

Gedanklich längst drin

Klopp ließ außerdem durchblicken, dass er sich mental bereits intensiv mit dem Job beschäftigt hat, lange bevor er offiziell begann. Das klingt nach Klopp, der bei Liverpool nie einfach nur Trainer war, sondern Beweger. Wer ihn in Dortmund oder an der Anfield Road erlebt hat, weiß, dass er Kabinen verändert, bevor er eine einzige Einheit geleitet hat.

Was das für Deutschland bedeutet

Die Nationalmannschaft hat in den vergangenen Jahren viel Vertrauen verspielt. Zwei Vorrunden-Aus bei Weltmeisterschaften, ein früher EM-Abgang, eine Öffentlichkeit, die zunehmend gleichgültig wurde. Klopp als Bundestrainer ist kein Umbau am Kader, sondern zunächst ein Umbau der Stimmung. Genau das hat er in Liverpool getan, und die Ergebnisse kamen danach.

Ob das mit einer Mannschaft funktioniert, die er nur alle paar Wochen sieht, bleibt abzuwarten. Aber einen besseren ersten Satz als einen Appell für mehr Leidenschaft hätte er kaum wählen können.

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Jürgen Klopp ist Bundestrainer. Nicht mehr Gerücht, nicht mehr Ankündigung, sondern Realität. Und wer geglaubt hat, er würde mit einer nüchternen Antrittsrede beginnen, kennt Klopp offenbar nicht besonders gut.

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