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Kolumbiens Chancenwucher gegen Kongo — Photo: Sarah Q from Northern, NJ, United States via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Photo: Sarah Q from Northern, NJ, United States via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Kolumbiens Chancenwucher gegen Kongo

Kolumbien hat Ballbesitz, Chancen und einen der besten Linksaußen der Welt — und steht zur Halbzeit trotzdem mit leeren Händen da. Gegen die DR Kongo reichte das alles nicht für ein Tor: Keeper Mpasi hält, was zu halten ist, und Arias setzt den Abstauber daneben. Die Qualifikation für die Runde der 32 ist nach 45 Minuten noch offen.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·Aktualisiert ·1 MIN LESEZEIT

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Kolumbien drückt — und drückt — und drückt

Von Beginn an war klar, wer hier das Spiel machen will. Kolumbien übernahm die Kontrolle, kombinierte sich durch die Reihen der DR Kongo und erspielte sich Chance um Chance. Das Problem: Der Ball wollte nicht rein. Laut Kicker scheiterte Luis Díaz gleich mehrfach an Keeper Mpasi — einmal direkt, einmal folgte Arias dem Abpraller und setzte ihn neben das Tor. So läuft das manchmal.

Díaz, der in der Premier League für den FC Liverpool regelmäßig Tore produziert, wirkte gegen Mpasi wie ein Mann, der gegen eine Wand schießt — die Wand schlägt zurück.

Trinkpause als Wendepunkt

Nach einer Trinkpause wuchs die DR Kongo laut Kicker spürbar ins Spiel. Der Rhythmus brach, Kolumbien verlor den Faden — und die Kongolesen, die im Auftaktspiel gegen Portugal bereits einen Punkt geholt hatten, zeigten, dass sie defensiv organisiert und geduldig genug sind, um großen Gegnern Probleme zu bereiten. Frust machte sich im kolumbianischen Lager breit.

Zur Pause: 0:0 — und offene Fragen

Die Halbzeit-Nullnummer ist kein Katastrophenszenario für Kolumbien, aber ein Warnsignal. Die Qualifikation für das Sechzehntelfinale war zum Zeitpunkt der Pause noch nicht gesichert. Ob die zweite Hälfte die Erlösung brachte, war zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch offen — die Quellen von Kicker decken nur die erste Hälfte ab.

Was feststeht: DR Kongo hat sich gegen eine der stärksten Mannschaften Südamerikas keineswegs versteckt. Das ist die eigentliche Geschichte dieses Abends.

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Kolumbien hat Ballbesitz, Chancen und einen der besten Linksaußen der Welt — und steht zur Halbzeit trotzdem mit leeren Händen da. Gegen die DR Kongo reichte das alles nicht für ein Tor: Keeper Mpasi hält, was zu halten…

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