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FIFA verhängt Sperren gegen Ägypten, Monate zu spät — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

FIFA verhängt Sperren gegen Ägypten, Monate zu spät

Mehr als drei Monate nach dem WM-Aus gegen Argentinien zieht die FIFA die Reißleine: Ägyptens Nationaltrainer, der Teammanager und Spieler Mostafa Ziko sind nachträglich gesperrt worden, wie die Sportschau berichtet.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Drei Sperren, ein Spiel

Das Achtelfinale gegen Argentinien war für Ägypten schon damals ein Reizthema, die Partie endete im Ausscheiden und in Diskussionen um die Umstände drumherum. Jetzt, gut drei Monate später, reagiert der Weltverband mit Sperren gegen gleich drei Personen aus dem ägyptischen Lager: den Nationaltrainer, den Teammanager und Mostafa Ziko.

Was genau zu den Strafen geführt hat, teilt die FIFA laut Sportschau-Bericht nicht im Detail mit. Auch zur Länge der Sperren liegen bislang keine belastbaren Angaben vor. Klar ist nur der Rahmen: Ein Vorfall im Umfeld des Achtelfinals gegen Argentinien war offenbar schwerwiegend genug, um drei Beteiligte gleichzeitig zu belangen.

Der Zeitpunkt wirft Fragen auf

Drei Monate und ein paar Tage hat der Weltverband gebraucht, um zu entscheiden, wer bestraft gehört. Für ein Verfahren, das offenbar mehrere Personen und unterschiedliche Rollen im Team betrifft, mag das nicht ungewöhnlich lang sein, für Fans, die seit dem Sommer auf eine Erklärung warten, fühlt es sich anders an.

Dass es neben dem Nationaltrainer und dem Teammanager auch einen Spieler trifft, deutet darauf hin, dass sich die Ermittlungen nicht nur auf eine Entscheidung auf der Trainerbank beschränkt haben. Mostafa Ziko steht damit stellvertretend für eine Affäre, deren Kern die FIFA bislang nicht öffentlich ausbuchstabiert hat.

Was als Nächstes zählt

Für Ägypten bedeutet die Entscheidung in erster Linie eines: personelle Unsicherheit im Umfeld der Nationalmannschaft, ausgerechnet in einer Phase, in der der Verband eigentlich nach vorne blicken wollte. Wie lange die drei Sperren laufen und ob Einspruch eingelegt wird, ist offen.

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Mehr als drei Monate nach dem WM-Aus gegen Argentinien zieht die FIFA die Reißleine: Ägyptens Nationaltrainer, der Teammanager und Spieler Mostafa Ziko sind nachträglich gesperrt worden, wie die Sportschau berichtet.

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