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Der Abend, an dem Lewandowski vier Finger zeigte — photo: watson.ch

Photo: watson.ch

Der Abend, an dem Lewandowski vier Finger zeigte

Es gibt Abende, die reichen für eine ganze Karriere als Referenzpunkt. Robert Lewandowskis Vierfach-Treffer für Borussia Dortmund im Champions-League-Halbfinale 2013 gegen Real Madrid ist so einer, und das Bild der vier hochgestreckten Finger gehört seitdem zum festen Inventar der Königsklasse.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Dortmund gegen Real Madrid, Champions-League-Halbfinale, Saison 2012/13: Robert Lewandowski trifft vier Mal gegen einen Gegner, der damals wie heute zu den Schwergewichten Europas zählt. Nach jedem Treffer wird die Geste größer, bis er am Ende die ganze Hand in die Höhe streckt, vier Finger gespreizt, als müsste er dem eigenen Tagewerk noch einmal selbst Beweis liefern.

Für einen Mittelstürmer, der zu diesem Zeitpunkt seine ersten großen internationalen Schlagzeilen schrieb, war das kein gewöhnlicher Auftritt. Ein Viererpack gegen Real Madrid in einem Halbfinale ist nicht die Art von Leistung, die sich in einer Tabelle versteckt. Sie wird zur Visitenkarte, mit der ein Spieler plötzlich auf der Liste jedes Topklubs landet.

Der Moment, der die Karriere umschrieb

Genau das passierte danach auch mit Lewandowski. Der Pole, der über Lech Poznań und Jahre in der polnischen Liga den Umweg nach Deutschland nahm, wechselte wenig später zum FC Bayern München und baute dort eine der konstantesten Torjägerkarrieren des europäischen Fußballs auf, ehe er beim FC Barcelona landete, wo er aktuell noch immer spielt.

Die vier Finger gegen Real Madrid sind dabei mehr als eine nette Anekdote aus der kicker-Videothek, die den Abend jetzt erneut aufgreift. Sie markieren den Punkt, an dem aus einem auffälligen Knipser ein Name wurde, über den man in jedem Vereinsbüro Europas sprach.

Warum das Bild bleibt

Fußballfans erinnern sich selten an ganze Spiele, aber fast immer an einzelne Gesten. Lewandowskis hochgestreckte Hand nach dem vierten Tor ist so eine Geste, trocken, fast beiläufig, und genau deshalb bis heute ein Standbild, das in jeder Bestenliste europäischer Einzelleistungen auftaucht, wenn es um Champions-League-Halbfinals geht.

Real Madrid, heute unter Xabi Alonso wieder auf Titelkurs in LaLiga, musste 2013 erfahren, dass selbst die größten Namen an einem Abend keine Antwort auf einen Stürmer in Form haben. Dreizehn Jahre später ist das Spiel immer noch der Maßstab, an dem jede andere Einzelleistung in der Königsklasse gemessen wird.

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Es gibt Abende, die reichen für eine ganze Karriere als Referenzpunkt. Robert Lewandowskis Vierfach-Treffer für Borussia Dortmund im Champions-League-Halbfinale 2013 gegen Real Madrid ist so einer, und das Bild der vier…

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