
Photo: Sportschau Fußball
Barça schnappt sich Rodri für 76,5 Millionen
Der wochenlange Poker ist offenbar vorbei: Rodri, amtierender Ballon-d'Or-Gewinner und einer der besten Mittelfeldspieler der Welt, verlässt Manchester City und wechselt laut Sportschau für rund 76,5 Millionen Euro zum FC Barcelona. Real Madrid, das ebenfalls Interesse gezeigt haben soll, schaut in die Röhre.
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Der Transfer
Nach wochenlangen Verhandlungen soll der Deal laut dem deutschen Öffentlich-Rechtlichen Sportschau so gut wie durch sein. Rund 76,5 Millionen Euro soll Barça für den 30-jährigen Spanier überweisen, eine Summe, die für einen Spieler seines Alters in dieser Größenordnung kaum Parallelen kennt. Sportschau spricht davon, dass der Poker beendet sei. Eine Bestätigung weiterer Outlets steht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch aus, weshalb der Transfer als berichtet, aber noch nicht offiziell bestätigt gilt.
Was Barça damit gewinnt
Rodri ist kein normaler Mittelfeldspieler. Er ist der Taktgeber, der Ruhepol, der Mann, ohne den Manchester City in der vergangenen Saison spürbar ins Straucheln geriet. Den Ballon d'Or hat er nicht als Ehrung für eine Karriere bekommen, sondern für eine Saison, in der er schlicht der Beste auf dem Platz war. Für Hansi Flick und den FC Barcelona wäre er der fehlende Anker im Zentrum: ein Weltklasse-Sechser, der Kontrolle und Pressingresistenz in einem ist.
Der Stich gegen Real Madrid
Dass ausgerechnet Barça den Zuschlag bekommt, hat eine eigene Qualität. Real Madrid soll ebenfalls im Rennen gewesen sein, und geht nun leer aus. Rodri, der in Spanien aufgewachsen ist und seine Karriere bei Atlético Madrid begann, kehrt in die Heimat zurück. Nur eben nicht ins Bernabéu.
Was das für Manchester City bedeutet
Pep Guardiola verliert seinen wichtigsten Spieler ohne echten Eins-zu-eins-Ersatz auf dem Markt. City hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass die Mannschaft auch ohne einzelne Schlüsselspieler funktionieren kann, aber Rodri ist keine Lücke, die man einfach stopft. Sein Abgang ist der größte Aderlass seit dem Abschied von David Silva. Ob und wie City reagiert, wird die entscheidende Frage der kommenden Wochen sein.
Quellen1 Quelle
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