
Photo: Sportschau Fußball
Zwei Ex-Nationalspieler kämpfen um Gehör
Zwei Namen, die man vor wenigen Jahren noch automatisch auf jeden DFB-Zettel geschrieben hätte, tauchen dort inzwischen kaum noch auf. Laut Sportschau kämpfen Leroy Sané und Leon Goretzka nun über die Champions League um genau das, was ihnen beim Nationalteam fehlt: Wahrnehmung.
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Zwei Karrieren im Umbruch
Sané und Goretzka haben beide die Phase durchlaufen, in der sie als gesetzt galten. Beide stecken jetzt in der Phase, in der nichts mehr gesetzt ist. Sportschau beschreibt die Situation als eine, in der die Königsklasse für beide zur letzten großen Bühne wird, auf der sie sich noch beweisen können, bevor der Zug beim DFB endgültig abfährt.
Sané: Neue Umgebung, altes Ziel
Sané steht nach unseren Daten seit Sommer 2026 bei Galatasaray unter Vertrag, zuvor fünf Spielzeiten in Folge bei Bayern München. In der laufenden Saison kommt er für die Istanbuler bislang auf 38 Pflichtspiele mit 7 Toren und 7 Vorlagen, eine Quote, die zeigt: Der Mann liefert noch. International steht er bei 80 Länderspielen und 18 Toren für Deutschland, Zahlen, die eigentlich für einen Stammplatz sprechen würden. Sein Marktwert wurde zuletzt im Mai 2026 auf 20 Millionen Euro taxiert, ein Betrag, der für einen Spieler seines Kalibers eher nüchtern wirkt als beeindruckend.
Goretzka: Der leise Kampf
Zu Goretzkas aktuellem Verein und seinen Zahlen liegen uns keine belastbaren Angaben vor, doch der Rahmen, den Sportschau zeichnet, ist derselbe wie bei Sané: Ein Spieler, der einst im Zentrum der DFB-Planungen stand, muss sich seinen Platz nun über Auftritte in der Champions League zurückerarbeiten. Die Botschaft des Berichts ist klar, auch ohne jede Vereinsdetails: Wer beim Bundestrainer nicht mehr automatisch auftaucht, muss auf Europas größter Bühne liefern, um wieder ins Bild zu rücken.
Warum die Königsklasse der richtige Ort ist
Die Champions League ist die eine Bühne, auf der niemand ein Auge zudrückt. Wer dort über Monate konstant performt, zwingt auch einen Bundestrainer, noch einmal genauer hinzuschauen. Für Sané und Goretzka ist das kein Zufall, sondern die einzig verbliebene Hebelwirkung, die ihnen bleibt, seit der direkte Draht zur Nationalmannschaft dünner geworden ist.
Der Blick nach vorn
Formal hat keiner der beiden mit dem DFB gebrochen, Sportschau spricht explizit nicht von einem Rücktritt. Trotzdem bleibt die Aussicht auf eine Rückkehr vage, solange sich die Lage bei den Berufenen nicht ändert. Bis dahin zählt für Sané und Goretzka nur eines: Auftritte in der Champions League, die so gut sind, dass sie sich nicht mehr ignorieren lassen.
Quellen1 Quelle
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