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Schlotterbecks Geheim-Comeback bei Dortmund — photo: Sport.de Fußball

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Schlotterbecks Geheim-Comeback bei Dortmund

Niemand hat es kommen sehen, und genau so wollte es Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger stand am Samstag beim 3:0 von Borussia Dortmund gegen den Aufsteiger SC Paderborn plötzlich wieder auf dem Platz, ohne dass der Verein sein Comeback vorher angekündigt hatte.

By Jana Richter· Transferredakteurin·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

Wochenlang war Schlotterbeck aus der BVB-Startelf verschwunden, verletzt und ohne konkreten Rückkehrtermin. Am Samstagnachmittag im heimischen Signal Iduna Park war er plötzlich wieder da, mittendrin bei einem klaren 3:0 gegen Paderborn.

Nach Abpfiff sprach der Nationalspieler offen über den ungewöhnlichen Ablauf seiner Rückkehr. Laut sport.de sagte Schlotterbeck, der Klub habe seinen Einsatz auf seinen eigenen Wunsch hin nicht öffentlich gemacht, er habe das schlicht nicht gewollt. Kein Trainingsfoto, keine Vereinsmeldung, kein Countdown auf den Kanälen: Der 26-Jährige ist einfach wieder aufgelaufen.

Warum die Stille wichtig ist

Für einen Verein, der sportlich auf Kurs ist, ist das kein kleines Detail. Dortmund steht laut Tabelle auf Platz zwei der Bundesliga, neun Punkte aus drei Spielen, drei Siege, kein Gegentor-Ausgleich in der Bilanz, Tordifferenz plus sechs. Ein Innenverteidiger von der Qualität Schlotterbecks, der zuletzt in unseren erfassten Saisons 37 Pflichtspiele bestritt und fünf Tore beisteuerte, ist für die Abwehrstabilität kein Nebendarsteller.

Trainer Niko Kovac hat mit der Rückkehr plötzlich eine echte Kaderoption mehr in der Innenverteidigung, gerade jetzt, wo der frühe Saisonstart Substanz verlangt. Laut sport.de gab sich BVB-Boss zur genauen Personalie zurückhaltend, wollte die Geschichte offenbar nicht größer machen, als Schlotterbeck selbst sie haben wollte.

Die Nationalmannschaft im Hinterkopf

Mit 29 Länderspielen und einem Tor ist Schlotterbeck längst kein Rookie mehr im DFB-Trikot. Eine Verletzungspause dieser Länge bleibt bei jedem Innenverteidiger mit Nationalmannschafts-Ambitionen nicht unbeobachtet, auch wenn die vorliegenden Berichte keine konkreten Aussagen zu einer möglichen Nominierung treffen.

Ob er in Paderborn die volle Distanz ging, ist aus den Berichten nicht ersichtlich. Klar ist nur: Er war wieder da, und er wollte, dass niemand vorher davon spricht.

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Niemand hat es kommen sehen, und genau so wollte es Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger stand am Samstag beim 3:0 von Borussia Dortmund gegen den Aufsteiger SC Paderborn plötzlich wieder auf dem Platz, ohne dass der…

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