Widmer: Zwölf Jahre Nati, ein letztes Viertelfinale
Zwölf Jahre, ein WM-Viertelfinale gegen Argentinien, und dann der Abschied: Silvan Widmer hat sein Karriereende in der Schweizer Nationalmannschaft bekanntgegeben. Der 33-jährige Mainz-Verteidiger tritt ab, nachdem er die Nati bis in die Runde der letzten Acht einer Weltmeisterschaft geführt hat.
Ein letzter Auftritt im WM-Viertelfinale
Es gibt schlechtere Abgänge als ein WM-Viertelfinale gegen den amtierenden Weltmeister. Widmer stand beim Duell der Schweiz gegen Argentinien auf dem Platz, einem der emotionalsten Momente, die die Nati in den letzten Jahren erlebt hat. Dass er genau dort seinen letzten Einsatz im Nationaltrikot absolvierte, gibt seinem Rücktritt eine klare, fast filmreife Dramaturgie.
Laut Kicker war das Viertelfinale gegen Argentinien offiziell Widmers letzter Auftritt für die Schweiz. Über ein Jahrzehnt hat er das rechte Defensivband der Nati geprägt, war unter verschiedenen Trainern gesetzt und galt als einer der verlässlichsten Außenverteidiger, die die Schweiz in dieser Generation hervorgebracht hat.
Fokus jetzt auf Mainz
Mit dem Rücktritt aus der Nationalmannschaft richtet Widmer seinen Blick vollständig auf den FSV Mainz 05 und die Bundesliga-Saison 2026/27. Mit 33 Jahren ist er kein Youngster mehr, aber auf Klubebene noch voll im Geschäft. Mainz dürfte froh sein, einen erfahrenen Rechtsverteidiger ohne die Belastung durch Länderspielreisen in den Kader zu haben.
Zwölf Jahre für ein Land zu spielen ist keine Selbstverständlichkeit. Widmer hat diese Zeit genutzt, um sich als fester Bestandteil einer Schweizer Generation zu etablieren, die regelmäßig bei großen Turnieren aufgetaucht ist und mehr als einmal für Überraschungen gesorgt hat. Das Viertelfinale gegen Argentinien war kein schlechter Schlusspunkt.
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