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Barcola nach Liverpool: Was steckt hinter der Klausel?
Deadline Day, letzter August, und Liverpool macht offenbar ernst: Laut sport.de haben der FC Liverpool und Paris Saint-Germain eine Einigung über den Transfer von Bradley Barcola erzielt. Die Ablöse soll im Mega-Bereich liegen, und ein Teil des Geldes fließt angeblich nicht an PSG, sondern an einen bisher unbekannten dritten Klub. Eine ungewöhnliche Konstruktion, die Fragen aufwirft.
Was bisher bekannt ist
Sport.de berichtet unter Berufung auf "übereinstimmende Berichte" von einer Einigung zwischen Liverpool und PSG über Barcola. Ein konkreter Transferbetrag wird nicht genannt, die Formulierung "Mega-Deal" deutet aber auf eine der größten Ablösesummen hin, die Liverpool je gezahlt hat. Unabhängige Bestätigungen aus französischen oder englischen Quellen stehen zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch aus. Die Geschichte entwickelt sich auf Deadline Day weiter.
Der Knackpunkt: Wer ist der dritte Klub?
Das Interessanteste an diesem Deal ist nicht die Ablöse selbst, sondern die Klausel, die einen dritten Klub ins Spiel bringt. Laut sport.de soll Liverpool eine signifikante Summe an eine weitere Partei überweisen, nicht an PSG. Das klingt nach einer Weiterverkaufsbeteiligung, also einer Sell-on-Klausel, die PSG beim Kauf Barcolas von einem Ausbildungsklub vereinbart hat.
Barcola wechselte 2023 von Olympique Lyon zu PSG. Lyon als Ausbildungsverein käme als Empfänger einer solchen Klausel in Frage, offiziell bestätigt ist das aber nicht. Auch eine Sublizenzgebühr an einen früheren Klub aus Barcolas Jugendzeit wäre denkbar. Wer am Ende das Geld bekommt, bleibt vorerst offen.
Was Barcola für Liverpool bedeuten würde
Bradley Barcola ist 22 Jahre alt, französischer Nationalspieler und in der vergangenen Saison einer der gefährlichsten Flügelstürmer Europas. In der Ligue 1 traf er regelmäßig, in der Champions League machte er auf sich aufmerksam. Für Arne Slot wäre Barcola ein Flügelstürmer auf absolutem Topniveau, kein Notbehelf.
Liverpool hat in diesem Sommer bereits investiert, ein Barcola-Transfer auf Deadline Day wäre aber ein anderes Signal: Der Klub meint es ernst mit dem Titelkampf in der Premier League und der Königsklasse. Eine Ablöse in dieser Größenordnung setzt außerdem einen Maßstab für den englischen Markt.
Einordnung
Diese Meldung basiert derzeit auf einer einzigen deutschen Quelle, die ihrerseits auf nicht namentlich genannte Berichte verweist. Bis französische oder englische Medien die Einigung unabhängig bestätigen, bleibt das Gerücht im Bereich starkes Transfergerücht. Flagside beobachtet die Entwicklung.
Quellen1 Quelle
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