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Der Rückstand, den Veerman drehen half
Ein schwieriger Saisonstart, ein Rückstand in Sinsheim und dann doch wieder dieses Dortmunder Muster: erst wackeln, dann zurückkommen. Diesmal hatte der BVB einen Namen mehr im Mittelfeld, der genau das möglich machte, Joey Veerman.
Borussia Dortmund hat bei TSG Hoffenheim einen Rückstand gedreht und sich damit einen weiteren wichtigen Bundesliga-Sieg gesichert. Nach schwacher erster Hälfte fand die Mannschaft von Niko Kovac im zweiten Durchgang deutlich besser ins Spiel, und mittendrin: Sommer-Neuzugang Veerman.
Wie der Kicker berichtet, war es Veerman, der dem BVB-Mittelfeld nach der Pause die nötige Ordnung gab. Die genaue Entstehung der Dortmunder Tore bleibt in der Berichterstattung offen, klar ist aber, dass der Umschwung mit einem ruhigeren, kontrollierteren Auftreten im Zentrum zusammenfiel. Genau dafür wurde Veerman im Sommer geholt.
Warum genau er
"Deswegen haben wir ihn verpflichtet", heißt es beim BVB laut Kicker über Veerman, ein Satz, der nach einer schwierigen Anfangsphase der Saison auch als kleine Genugtuung durchgeht. Der 27-Jährige kam aus den Niederlanden mit dem Ruf, ein Spiel aus der zweiten Reihe zu lesen statt es zu jagen, und genau dieses Profil hat Dortmunds Mittelfeld in den vergangenen Wochen gefehlt.
Veerman gilt als torgefährlicher Mittelfeldspieler, der bei PSV Eindhoven über Jahre hinweg Spiele mitgestaltet statt nur abzusichern. Für den BVB, der in diesem Sommer eher verkauft als eingekauft hat, ist ein erfahrener Vermittler zwischen den Linien genau das fehlende Puzzlestück.
Glück gehört dazu
Der Kicker beschreibt den Sieg auch als einen, der ein Stück Losglück brauchte. Das passt zum Bild eines Teams, das noch nicht rundläuft, aber in der entscheidenden Phase die Nerven behielt. Kovac wird das wenig kümmern: Drei Punkte in Sinsheim sind drei Punkte, ganz gleich, wie knapp der Weg dorthin war.
Für Veerman selbst ist es der bislang deutlichste Beleg, dass die Umstellung von der Eredivisie auf die Bundesliga funktionieren kann.
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