
Photo: Sportschau Fußball
Bochums Heimfluch geht weiter
Die Statistik klebt an Bochum wie Kaugummi unter der Schuhsohle: Auch gegen SpVgg Greuther Fürth hat der VfL zu Hause nicht gewonnen. Die Sportschau berichtet von einem weiteren Nachmittag ohne den ersten Heimsieg der Saison, und in Bochum wird die Frage lauter, woran das eigentlich liegt.
Wieder kein Dreier im eigenen Stadion
VfL Bochum ist auch gegen Greuther Fürth ohne Heimsieg geblieben. Laut Sportschau reichte es für die Bochumer erneut nicht, den lange gesuchten ersten Erfolg vor eigenem Publikum in dieser Saison einzufahren. Details zum genauen Spielstand liefert die Sportschau in ihrem Bericht, klar ist aber der Trend: zu Hause läuft bei Bochum aktuell wenig zusammen.
Ein Muster, das sich festsetzt
Für eine Zweitliga-Mannschaft mit Ambitionen ist die eigene Arena normalerweise die Basis. Punkte gegen Mitkonkurrenten wie Fürth sollen dort eingefahren werden, nicht liegen bleiben. Wenn das ausbleibt, wächst der Druck auf Trainer und Kader gleichermaßen, und die Fragen nach Ursachen häufen sich: mangelnde Cleverness in entscheidenden Momenten, fehlende Präzision im letzten Drittel oder einfach ein mentaler Block, der sich mit jedem Spiel ohne Heimsieg verfestigt.
Fürth als weiterer Beleg
Greuther Fürth ist kein Gegner, der Bochum grundsätzlich überfordern sollte. Dass der VfL auch gegen einen Kontrahenten dieser Kategorie zu Hause nicht über die Linie kommt, verstärkt den Eindruck, dass das Problem tiefer sitzt als reine Chancenverwertung an einem einzelnen Tag. Wer in dieser Saison mit einem solchen Heimproblem kämpft, verliert nicht nur Punkte, sondern auch Selbstvertrauen im eigenen Stadion.
Was jetzt zählt
Für Bochum bedeutet das: Die Auswärtsform muss den fehlenden Heimertrag kompensieren, solange sich daheim nichts ändert. Für die Fans bleibt die bittere Erkenntnis, dass das eigene Stadion in dieser Saison eher Bürde als Festung ist. Bis der erste Heimsieg fällt, wird jede weitere Partie im eigenen Haus mit einer zusätzlichen Frage gespielt.
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