
Es musste Leandro Trossard sein. Nicht zum ersten Mal in dieser WM-Gruppe hat Belgien gezittert — doch gegen Neuseeland lieferte der Arsenal-Flügelspieler seinen bisher besten Auftritt des Turniers ab, traf zweimal und sicherte den Roten Teufeln den Gruppensieg. Laut Sportschau war es die stärkste Belgien-Vorstellung der gesamten Gruppenphase.
Belgien ist nicht zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft mit hohen Erwartungen angereist und hat die Vorrunde trotzdem ins Schwitzen gebracht. Die Goldene Generation — inzwischen eher Goldener Herbst — hat in dieser Gruppe mehr geliefert als erwartet, aber selten wirklich überzeugt. Bis zu diesem letzten Gruppenspiel gegen Neuseeland.
Trossard war es, der den Unterschied machte. Zwei Tore, ein Auftritt, der laut Sportschau als bester der belgischen Gruppe gewertet wird — das ist kein Zufall, das ist ein Spieler, der seinen Moment erkannt und genutzt hat. Wer ihn in dieser Saison bei Arsenal beobachtet hat, weiß: Trossard kann Spiele alleine kippen, wenn er Raum bekommt und Vertrauen spürt.
Neuseeland ist kein Papiertigergegner, der einfach mitläuft. Die All Whites haben sich für die WM 2026 qualifiziert und sind keine Mannschaft, gegen die man gedankenlos aufläuft. Dass Belgien trotzdem überzeugend gewann und dabei endlich das abrief, was von ihnen erwartet wurde, macht den Sieg wertvoller als die bloße Tabellensituation vermuten lässt.
Der Gruppensieg bedeutet: bessere Auslosung im Achtelfinale, mehr Spielraum — und vor allem ein Selbstvertrauen, das in den bisherigen Spielen gefehlt hatte. Für eine Mannschaft, die seit Jahren als ewiger Turnierfavorit gilt und genauso regelmäßig zu früh ausscheidet, ist das keine Kleinigkeit.
Romelu Lukaku, Kevin De Bruyne, Jan Vertonghen — die Namen, die Belgien seit einem Jahrzehnt tragen, werden keine vier Jahre mehr auf diesem Niveau spielen. Die WM 2026 ist für viele von ihnen das letzte große Turnier, und das wissen alle Beteiligten.
Dass ausgerechnet Trossard — der im Vergleich zu den großen Namen eher der ruhige Arbeiter im Hintergrund ist — in diesem Moment aufsteht und die Mannschaft auf seinen Schultern trägt, sagt viel über den aktuellen Zustand dieser Belgien-Elf aus. Er hat nicht gefeiert wie jemand, der überrascht ist. Er hat gefeiert wie jemand, der genau wusste, dass er dran war.
Ob das reicht, um im K.o.-System endlich den Durchbruch zu schaffen, den diese Generation nie geschafft hat — das ist die eigentliche Frage. Der Gruppensieg ist der erste Schritt. Mehr nicht. Aber immerhin.
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Quellen: Sportschau Fußball (Spielbericht), Kicker (Gruppenauswertung WM 2026)
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Fuentes
Sportschau Fußball
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“Stays on World Cup — different angle, same beat.”
Não foi bonito, não foi dominante — mas foi suficiente. A Espanha avançou na Copa do Mundo 2026 com uma vitória sobre o Uruguai que vai ser lembrada por um único momento: Fernando Muslera, goleiro exp
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