
Es ist offiziell: Jürgen Klopp ist der neue Bundestrainer. Der DFB hat ihn vorgestellt — und mit diesem einen Schritt mehr Aufmerksamkeit auf die Nationalmannschaft gelenkt als in den vergangenen zwölf Monaten zusammen.
Klopp hat seinen Fußball in Deutschland gemacht. Mainz, Dortmund — zwei Klubs, die er größer hinterlassen hat als er sie vorgefunden hat. Dann Liverpool: Champions League, Premier League, eine Stadt, die ihn bis heute nicht vergessen hat. Jetzt also das Amt, das in Deutschland als das größte im Fußball gilt.
Dass er es annimmt, ist keine Selbstverständlichkeit. Klopp hätte nach seiner Auszeit bei Liverpool auch einfach warten können — auf einen Klub, auf ein Projekt, das ihm passt. Stattdessen: der DFB. Eine Nationalmannschaft, die nach dem frühen WM-Aus nach Hause gefahren ist und seitdem nach Orientierung sucht.
Klopp bringt keine Taktiktafel mit, die alles löst. Was er mitbringt, ist Energie — die Fähigkeit, eine Gruppe zu formen, eine Spielidee, die die Mannschaft zusammenhält. Das hat er in Dortmund bewiesen, das hat er auf Anfield bewiesen. Ob es mit einer Nationalmannschaft funktioniert, bei der die Spieler nur alle paar Wochen zusammenkommen, ist eine andere Frage. Aber niemand stellt sie lauter als Klopp selbst.
Die genauen Vertragslaufzeiten und der offizielle Starttermin sind laut DFB.de und Sportschau noch nicht bestätigt. Was feststeht: Er ist da, er ist vorgestellt, und der DFB hat damit ein Ausrufezeichen gesetzt, das man in Manchester, Madrid und Mailand gehört hat.
Die Erwartungen sind hoch — zu hoch, wenn man ehrlich ist. Eine Nationalmannschaft dreht man nicht in einem Länderspielblock um. Klopp weiß das. Er hat in Dortmund zwei Jahre gebraucht, bevor der Funke übergesprungen ist. Beim DFB hat er weniger Zeit und weniger Kontrolle über den Alltag seiner Spieler.
Aber genau das ist die Aufgabe: nicht sofort gewinnen, sondern wieder eine Mannschaft sein. Eine, die kämpft, die presst, die das Publikum mitzieht. Klopp hat das schon einmal aus dem Nichts gebaut. Jetzt macht er es für Deutschland.
Die Pressekonferenz zur Vorstellung lief ruhig ab. Klopp lächelte, redete, erklärte — und wirkte dabei so, als hätte er auf genau diese Fragen schon lange Antworten.
Es ist offiziell: Jürgen Klopp ist der neue Bundestrainer. Der DFB hat ihn vorgestellt — und mit diesem einen Schritt mehr Aufmerksamkeit auf die Nationalmannschaft gelenkt als in den vergangenen zwölf Monaten zusammen.
Bronnen
Sportschau Fußball
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“Stays on Deutschland — different angle, same beat.”
INTJürgen Klopp und das DFB-Trikot — das war lange eine der großen Was-wäre-wenn-Fragen des deutschen Fußballs. Laut Sportschau präsentiert der DFB ab 11 Uhr seinen neuen Bundestrainer, und aller Vorauss
“Stays on Deutschland — different angle, same beat.”
INTJürgen Klopp und das DFB-Trikot — das war lange eine der großen Was-wäre-wenn-Fragen des deutschen Fußballs. Laut Sportschau präsentiert der DFB ab 11 Uhr seinen neuen Bundestrainer, und aller Vorauss