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Infantinos WM-Pläne: Jetzt kommt der Gegenwind — photo: Sport.de Fußball

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Infantinos WM-Pläne: Jetzt kommt der Gegenwind

Gianni Infantino wollte die Weltmeisterschaft zum Teil privatisieren. Der Plan ist gescheitert, und jetzt melden sich laut einem Bericht von Sport.de fünf europäische Nationalverbände mit einem offenen Brief zu Wort. Das Vertrauen ist weg, zumindest wenn man dem Bericht glaubt.

By Jack Whitfield· Football desk·Published ·1 MIN READ

Der Hintergrund

Infantino hatte offenbar versucht, WM-Rechte anteilig an private Investoren zu veräußern, ein Vorhaben, das innerhalb der FIFA auf erheblichen Widerstand gestoßen ist. Laut einem Bericht von Sport.de ist die Initiative inzwischen gescheitert. Fünf europäische Verbände haben das zum Anlass genommen, in einem koordinierten offenen Brief öffentlich gegen den FIFA-Präsidenten Stellung zu beziehen.

Was das bedeutet

Fünf Verbände, ein koordinierter Brief, ein öffentlicher Zeitpunkt, das ist kein spontaner Protest. Für Infantino, der seit Jahren seinen Machtbereich innerhalb der FIFA systematisch ausgebaut hat, ist das eine andere Qualität von Gegenwind als gelegentliche Kritik aus Verbandssitzungen.

Die Identität der fünf Verbände ist nach aktuellem Stand nicht bestätigt. Dass sie aus Europa kommen, überrascht kaum: Die UEFA-Mitglieder haben traditionell das größte Interesse an der kommerziellen Struktur der WM, weil europäische Klubs und Ligen am stärksten betroffen sind, wenn FIFA-Entscheidungen den Kalender oder die Einnahmen verschieben.

Timing ist alles

Die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko steht vor der Tür. Infantino hat das Turnier als sein persönliches Großprojekt inszeniert: 48 Teams, drei Gastgeberländer, maximale Vermarktung. Dass ausgerechnet jetzt eine koordinierte Verbandsattacke öffentlich wird, schwächt seine Position in einer Phase, in der er eigentlich Geschlossenheit bräuchte.

Fünf Verbände sind noch keine Mehrheit, aber sie haben sich einen Namen gegeben.

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Gianni Infantino wollte die Weltmeisterschaft zum Teil privatisieren. Der Plan ist gescheitert, und jetzt melden sich laut einem Bericht von Sport.de fünf europäische Nationalverbände mit einem offenen Brief zu Wort.

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