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Joker Baumgartner bewahrt Leipzig vor Pokal-Blamage — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

Joker Baumgartner bewahrt Leipzig vor Pokal-Blamage

RB Leipzig hat die nächste Pokal-Blamage eines Bundesliga-Riesen gegen einen Drittligisten gerade noch abgewendet: Christoph Baumgartner, eingewechselt von der Bank, trifft bei Rot-Weiss Essen und schießt die Sachsen ins Achtelfinale des DFB-Pokals.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Essen macht es RB Leipzig schwer, über weite Strecken richtig schwer. Rot-Weiss Essen, drittklassig und auf dem Papier klarer Außenseiter, steht tief, lässt wenig zu und bringt die Favoriten aus Sachsen immer wieder an den Rand der Verzweiflung. Genau in solchen Nächten entscheiden sich Pokal-Legenden, auf der einen oder der anderen Seite.

Ole Werner, seit dieser Saison an der Leipziger Seitenlinie, muss von der Bank aus zusehen, wie sich sein Team an der Essener Abwehrordnung die Zähne ausbeißt. Laut Sportschau ist es ausgerechnet Baumgartner, der die Partie nach seiner Einwechslung dreht. Der Nationalspieler kommt als Joker, braucht keine lange Anlaufzeit und trifft zur Entscheidung für RB Leipzig.

Drittligist stemmt sich gegen die Favoritenrolle

Dass Rot-Weiss Essen RB Leipzig so lange ärgert, überrascht im Pokal niemanden mehr. Die Essener Fans erleben einen Abend, an dem die eigene Mannschaft dem großen Namen auf der Anzeigetafel lange Paroli bietet, ehe der eingewechselte Baumgartner den Traum vom nächsten Pokal-Fabelwesen beendet.

Für RB Leipzig ist es die klassische Pokal-Lektion: Favoritenstatus schützt vor nichts, schon gar nicht gegen einen Drittligisten mit Heimvorteil und nichts zu verlieren. Am Ende reicht die individuelle Klasse der eingewechselten Offensivkräfte, um den Vorsprung aus der Bundesliga-Tabelle auch im Pokal zu bestätigen.

Achtelfinale als Minimalziel erreicht

Mit dem Weiterkommen bleibt RB Leipzig in zwei Wettbewerben gleichzeitig im Soll. In der Bundesliga steht das Team von Ole Werner nach sechs Spieltagen bei neun Punkten und Rang sieben, nun kommt im DFB-Pokal das Achtelfinale hinzu. Der Kader, im Schnitt 23,9 Jahre alt und mit einem Marktwert von 577,5 Millionen Euro einer der wertvollsten der Liga, hat damit erneut gezeigt, dass die individuelle Qualität auf der Bank oft den Unterschied macht, wenn der Matchplan einmal nicht aufgeht.

Für Rot-Weiss Essen bleibt die Erinnerung an einen Abend, an dem der große Name aus Leipzig lange zu zittern hatte. Für RB Leipzig bleibt die Erkenntnis, dass der Pokal keine Geschenke verteilt, auch nicht gegen einen Drittligisten.

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