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Breitenreiter geht in die dritte Liga
Ein Name, den man zuletzt eher in der Bundesliga-Tabelle als in der 3. Liga gesucht hätte: André Breitenreiter übernimmt Hansa Rostock, eine Woche nachdem der Klub Daniel Brinkmann vor die Tür gesetzt hat.
Hansa Rostock hat gehandelt, und zwar mit Ansage. Nur sieben Tage nach der Trennung von Daniel Brinkmann präsentiert der Ostsee-Klub mit André Breitenreiter einen Trainer, der eigentlich eine ganz andere Adressliste gewohnt ist.
Vom Bundesliga-Format in die dritte Liga
Breitenreiter hat bei Schalke 04, Hannover 96, TSG Hoffenheim und dem SC Paderborn an der Seitenlinie gestanden. Das ist eine Vita, die man selten bei einem Drittligisten findet, und genau darin liegt die Botschaft von Hansa: Der Klub will nicht nur verwalten, er will zurück nach oben.
Die Entlassung von Brinkmann kam nach einem holprigen Saisonstart, Details zur genauen Tabellensituation liefert die Meldung nicht. Klar ist nur: Der Verein wollte offenbar keine lange Findungsphase, sondern hat sofort einen erfahrenen Mann geholt, der weiß, wie man aus Drucksituationen raus- und in Beförderungen hineincoacht.
Warum das für Hansa Sinn ergibt
Für einen Klub mit der Historie und dem Zuschauerpotenzial von Hansa Rostock ist ein Name wie Breitenreiter mehr als nur eine Personalie auf der Trainerbank. Es ist ein Signal an die eigene Kurve und an potenzielle Rivalen in der Liga: Hier soll kein Verwaltungsjahr folgen, sondern ein Aufstiegsprojekt.
Breitenreiters erste Aufgabe: die Mannschaft noch vor dem nächsten Spieltag einstellen und Rostock aus der unteren Tabellenhälfte der 3. Liga herausführen. Sportlich bedeutet die Verpflichtung vor allem eins: Der Klub setzt auf einen Namen mit Zweitliga- und Bundesliga-Erfahrung, um den Kader schneller zu stabilisieren, als es ein unerfahrener Nachfolger könnte.
Schafft Breitenreiter mit Hansa den Aufstieg aus der 3. Liga?
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