
Photo: Sport.de Fußball
Pokal-Blamage: Jeddeloh schmeißt Heidenheim raus
Erstrunden-Aus, fünf Gegentore, kein Trainer auf der Bank: Der 1. FC Heidenheim hat sich im DFB-Pokal beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II mit 2:5 blamiert. Ein frisch aus der Bundesliga abgestiegener Zweitligist, auseinandergenommen von einem Viertligisten aus Oldenburg. Das erste Scheitern in der ersten Runde seit fünf Jahren.
Wie es passierte
In Oldenburg lief es von Beginn an schief für Heidenheim. SSV Jeddeloh II, Viertligist aus der Regionalliga Nord, ließ sich von der Papierform nicht beeindrucken und schoss den Zweitligisten mit 5:2 aus dem Pokal. Laut Kicker und Sport.de ist es eine der deutlichsten Überraschungen der diesjährigen Erstrunde.
Fünf Tore für den Außenseiter, zwei für den Profiklub – das Ergebnis braucht keine Einordnung. Kein Ehrentreffer in der Nachspielzeit, kein knapper Ausgang. Jeddeloh hat Heidenheim nicht nur geschlagen, sondern vorgeführt.
Schmidt fehlte, die Mannschaft auch
Der Kontext macht die Niederlage noch bitterer. Frank Schmidt, seit Jahren das Gesicht des Vereins und der Mann, der Heidenheim überhaupt erst in die Bundesliga geführt hat, saß gesperrt auf der Tribüne. Warum er die Sperre absitzen musste, geht aus den vorliegenden Berichten nicht hervor. Fakt ist: Ohne Schmidt auf der Bank fehlte Heidenheim auch auf dem Platz die Ordnung.
Nach dem Bundesliga-Abstieg in der vergangenen Saison war das Pokal-Auftaktspiel eigentlich die Gelegenheit, Selbstvertrauen zu tanken. Stattdessen: das erste Erstrunden-Aus seit fünf Jahren, gegen einen Klub vier Ligen tiefer.
Was das für Heidenheim bedeutet
Der Verein steht jetzt vor einer langen Zweitliga-Saison ohne Pokal-Puffer. Kein Weiterkommen, kein Selbstvertrauen-Boost, kein einfaches Los in Runde zwei. Jeddeloh II hat sich derweil in die Pokal-Geschichte geschrieben: Viertligist wirft Zweitligisten mit fünf Toren raus. Klassischer Pokal-Abend.
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