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Dzekos Abschied ohne Happy End — photo: derwesten.de

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Dzekos Abschied ohne Happy End

Edin Dzeko wollte sich mit einem Sieg verabschieden, bekommen hat er ein Remis und viele Taschentücher. Bosnien-Herzegowina trennte sich am 2. Oktober 2026 im eigenen Land von Schweden, in einem Nations-League-Spiel, das komplett im Zeichen des Abschieds von Bosniens Rekordtorschütze stand.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Es sollte der große Moment werden, am Ende blieb nur ein Punkt. Dzeko, mit 151 Länderspielen und 73 Toren die unangefochtene Nummer eins in der Geschichte des bosnischen Fußballs, zog im Heimspiel gegen Schweden einen Schlussstrich unter seine Nationalmannschaftskarriere. Die Gastgeber retteten dabei immerhin ein Unentschieden und damit etwas Schwung für die laufende Nations-League-Kampagne.

Kein Märchen, aber Emotionen

Der Kicker beschrieb die Szenen rund um Dzekos letztes Länderspiel passend: kein Märchen, dafür spektakuläre Bilder und Tränen. Genau so lief es ab. Der Stürmer, der inzwischen bei ACF Fiorentina unter Vertrag steht, bekam die Bühne, die ihm nach über einem Jahrzehnt als Gesicht der bosnischen Offensive zusteht. Die Mannschaft lieferte dafür keinen Siegtreffer, der die Geschichte perfekt gemacht hätte.

Alajbegovic als Lichtblick

Während die große Abschiedsgeschichte ohne Happy End blieb, machte sich Alajbegovic im bosnischen Spiel bemerkbar. In einer Partie, die emotional schwer zu lesen war, für Spieler wie Zuschauer, war er der Name, der am Ende positiv auffiel und mit dazu beitrug, dass die Hausherren überhaupt noch einen Punkt mitnahmen.

Ein Kapitel, das sich nicht wiederholen lässt

Dzeko ist mit 40 Jahren längst über die Zeitspanne hinaus, in der ein Rekord wie seiner normalerweise fällt. 73 Tore in 151 Spielen für ein Land seiner Größe sind eine Marke, an der sich bosnische Stürmer noch lange messen werden müssen. Dass der letzte Auftritt nicht mit einem Sieg endete, ändert daran wenig.

Für Bosnien-Herzegowina geht es in der Nations League nun ohne ihren langjährigen Anführer weiter. Der Punkt gegen Schweden hält die Kampagne am Laufen, im nächsten Gruppenspiel muss Trainer Barbarez zeigen, wer die Rolle als erster Anspielpunkt im Sturm übernimmt, Haris Tabakovic und Smail Prevljak sind die naheliegenden Kandidaten.

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Edin Dzeko wollte sich mit einem Sieg verabschieden, bekommen hat er ein Remis und viele Taschentücher. Bosnien-Herzegowina trennte sich am 2.

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