Photo: yle.fi
Zidane und Mancini unter Beobachtung
Die Nations League ist zurück, und gleich zwei große Namen stehen unter Beobachtung: Zinedine Zidane bestreitet sein zweites Spiel als Frankreich-Trainer, ausgerechnet ohne seinen Kapitän Kylian Mbappé. Roberto Mancini dagegen muss mit Italien in der Türkei liefern, nachdem Belgien die Squadra Azzurra zu Hause mit 0:2 vorgeführt hat, begleitet von Pfiffen der eigenen Fans.
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Zidane ohne seinen wichtigsten Mann
Kylian Mbappé fehlt Frankreich beim Auswärtsspiel in Belgien verletzt, ein Ausfall, der Zinedine Zidanes zweites Spiel als Nationaltrainer sofort komplizierter macht. Seine Abwesenheit reißt ein Loch in jede Offensivplanung, egal wie tief der Kader ist. Zidane muss also liefern, ohne die eine Option, die in den letzten Jahren fast jedes enge Spiel gedreht hat.
Für einen Trainer, der erst zwei Partien im Amt ist, ist das eine unbequeme Ausgangslage. Es geht bei diesem Termin nicht nur um Ergebnisse, sondern um erste Antworten: Wie löst Zidane das System, wenn der Königstransfer von Real Madrid nicht zur Verfügung steht?
Mancini sucht Wiedergutmachung in der Türkei
Roberto Mancini reist mit Italien in ein Spiel, das nach der Pfiffe-Nacht gegen Belgien mehr als nur drei Punkte bedeutet. Das 0:2 zu Hause war nicht nur ein Ergebnis, sondern eine öffentliche Abrechnung der eigenen Kurve, und Mancini hat entsprechend reagiert: Er baut die Mannschaft um. Wer genau reinkommt, ist laut Kicker noch offen, klar ist nur, dass es Änderungen gibt.
Die Türkei tritt mit Ozan Kabak in der Abwehr an, ein Name, der zumindest anzeigt, dass die Gastgeber defensiv nicht schlampig auflaufen wollen. Für Mancini ist das Spiel in der Türkei die erste echte Gelegenheit, den Ärger aus dem Belgien-Spiel loszuwerden, bevor er sich in der öffentlichen Wahrnehmung festsetzt.
Schweden gegen Polen, das dritte Rad an diesem Abend
Parallel empfängt Schweden Polen, ein Spiel, das ohne die Zidane- und Mancini-Storylines weniger Schlagzeilen produziert, aber im gleichen Nations-League-Fenster genauso zählt. Die Auftaktrunden dieser Kampagne setzen früh den Ton: Wer jetzt patzt, muss im weiteren Verlauf des Fensters nachlegen.
Drei Spiele, zwei Trainer im Rampenlicht, ein Fenster, das schon am ersten Abend zeigt, wie schnell Druck entsteht. Zidane fehlt sein bester Mann, Mancini fehlt die Fanunterstützung von zuletzt, beide müssen liefern, bevor die nächste Pause kommt.
Schafft Zidane ohne Mbappé einen Sieg in Belgien?
Quellen1 Quelle
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