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Frankfurts Mittelfeld-Rätsel um Onyedika
Eintracht Frankfurt hat aktuell größere Probleme als nur die Tabelle: Nach zwei Spieltagen steht die Eintracht mit einem Punkt und einer Tordifferenz von -3 auf Rang 13, und im Zentrum des Spiels fehlt ein fester zweiter Mann neben Raphael Onyedika.
Onyedika ist unter Dino Toppmöller die einzige Konstante in der Doppelsechs. Der Nigerianer läuft von Anfang an auf, egal gegen wen es geht. Wer neben ihm spielt, wechselt dagegen von Woche zu Woche, wie der Kicker berichtet, ohne dass sich bislang eine klare Reihenfolge herauskristallisiert hätte.
Das ist in einer Saison mit erst zwei absolvierten Partien noch keine Krise, aber es ist ein Muster, das auffällt. Eine Doppelsechs lebt von eingespielten Automatismen, von Zuruf und Positionswechseln, die man nicht in einer Trainingswoche einübt. Wenn der Name neben Onyedika sich ständig ändert, fehlt genau diese Verlässlichkeit im wichtigsten Bereich des Feldes.
Die Hoffnung heißt Aseko
Frankfurt setzt darauf, dass Noel Aseko rechtzeitig vor der Länderspielpause wieder einsatzbereit ist. Details zu seiner Ausfallursache oder einem konkreten Rückkehrdatum liegen nicht vor, laut Kicker gilt der Zeitraum vor der Pause als Zielmarke. Für Toppmöller wäre das ein willkommener Fixpunkt: ein Spieler, der sich als natürlicher Partner für Onyedika anbietet, statt dass der Trainer von Spiel zu Spiel neu improvisieren muss.
Warum das jetzt zählt
Die Unruhe im Mittelfeldzentrum drückt sich direkt im Ergebnis aus: 0 Siege, 1 Remis, 1 Niederlage, und eine Tordifferenz von -3, die zeigt, dass die Balance zwischen Sicherung und Spielaufbau noch nicht stimmt. Wer neben Onyedika spielt, entscheidet über Tempo und Kontrolle im Zentrum, und genau da fehlt aktuell die feste Handschrift.
Ob Aseko tatsächlich die Lösung ist, wird sich erst zeigen, wenn er wieder im Kader steht. Bis dahin bleibt Onyedika der feste Punkt in einem Frankfurter Mittelfeld, das noch seine zweite Hälfte sucht.
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