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Hoffenheims Abwehr-Krise spitzt sich zu — photo: sportschau.de

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Hoffenheims Abwehr-Krise spitzt sich zu

Alarmstufe Rot in Sinsheim: Laut einer Kicker-Recherche ist die Personalnot bei TSG Hoffenheim deutlich größer als bisher angenommen, und ausgerechnet die Innenverteidigung trifft es am härtesten.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Mehr als nur ein paar Ausfälle

Dass Hoffenheim im November 2026 mit Blessuren zu kämpfen hat, war bekannt. Neu ist laut Kicker das Ausmaß: Die Zahl der angeschlagenen Profis liegt offenbar höher, als es bisherige Wasserstandsmeldungen vermuten ließen, und die Defensivzentrale ist der Schwerpunkt der Misere.

Für einen Bundesliga-Klub, der ohnehin keinen übervollen Kader für die Innenverteidigung pflegt, ist das ein ernstes Problem. Wer fit ist, muss durchspielen. Wer nicht fit ist, fehlt ohne echte Alternative auf der Bank.

Die Innenverteidigung als Nadelöhr

Genau dort, wo Automatismen und eingespielte Abstimmung am meisten zählen, muss die TSG improvisieren. Jede Zweierkette lebt von Routine: wer rausrückt, wer absichert, wer das letzte Wort im Zweikampf hat. Fällt die Achse mehrfach aus, bricht diese Routine weg und Gegentore werden wahrscheinlicher, noch bevor der erste Fehlpass fällt.

Ohne gesicherte Namen und Rückkehrtermine aus der aktuellen Berichterstattung bleibt offen, wie lange sich die Lücke noch zieht. Klar ist aber, dass der Trainerstab kurzfristig umbauen muss, solange die Ausfälle anhalten.

Was jetzt zur Debatte steht

Die naheliegenden Notlösungen sind bekannt: Mittelfeldspieler notfalls auf die Außenverteidigerposition schieben, die Dreierkette als Variante prüfen, um die dünne Personaldecke in der Zentrale zu kaschieren, oder jüngere Akteure aus der zweiten Reihe früher einbinden als ursprünglich geplant.

Keine dieser Lösungen ist ohne Risiko. Eine umgestellte Formation braucht Zeit zum Einspielen, genau die Zeit, die im dichten Bundesliga-Spielplan oft fehlt. Für Hoffenheim geht es jetzt darum, Woche für Woche durchzukommen, ohne dass aus der Personalnot ein Absturz in der Tabelle wird.

Wie granular die Kicker-Recherche die einzelnen Fälle aufschlüsselt, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht vollständig einsehbar. Für die TSG zählt ohnehin nur eines: Wer in den kommenden Wochen überhaupt zur Verfügung steht.

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Alarmstufe Rot in Sinsheim: Laut einer Kicker-Recherche ist die Personalnot bei TSG Hoffenheim deutlich größer als bisher angenommen, und ausgerechnet die Innenverteidigung trifft es am härtesten.

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