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Hoffenheims mühsamer CL-Traum — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

Hoffenheims mühsamer CL-Traum

TSG 1899 Hoffenheim hat sich drei Punkte gegen Werder Bremen erkämpft – und das Wort 'erkämpft' ist hier keine Übertreibung. Eine frühe Rote Karte gegen Yukinari Sugawara gab den Gastgebern die numerische Überlegenheit, doch die Kraichgauer taten sich trotzdem schwer. Der CL-Traum lebt – aber er zittert.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·Aktualisiert ·1 MIN LESEZEIT

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Sugawaras Platzverweis: Geschenk mit Haken

Die Vorzeichen hätten kaum besser sein können für Hoffenheim: Werder Bremens Yukinari Sugawara sah früh die Rote Karte und ließ seine Mannschaft für den Großteil der Partie in Unterzahl. In solchen Momenten erwartet man ein souveränes Heimspiel – klare Ballbesitzphasen, kontrollierter Druck, am Ende ein komfortabler Sieg. Was die TSG stattdessen lieferte, war deutlich zäher.

Bremen verteidigte tief, kompakt und mit einer Disziplin, die man von einer dezimierten Mannschaft nicht unbedingt erwartet. Hoffenheim hatte die Überlegenheit auf dem Papier – auf dem Rasen war es eine andere Geschichte. Pässe ins Leere, fehlende Durchschlagskraft im letzten Drittel: Genau die Fragen, die man sich bei diesem Kader stellt, wenn es wirklich darauf ankommt.

Was zählt: Die drei Punkte

Am Ende steht ein Sieg – und in einem Titelrennen um die Champions-League-Plätze zählt genau das. Hoffenheim hält sich in der oberen Tabellenhälfte, der Traum von der Königsklasse bleibt real. Aber wer glaubt, dass diese Mannschaft mit solchen Auftritten dauerhaft oben mitmischen kann, braucht starke Nerven.

Die Konkurrenz schläft nicht. Und wenn Hoffenheim in den kommenden Wochen auf Gegner trifft, die nicht in Unterzahl spielen – dann wird sich zeigen, ob dieser Kader tatsächlich das Format für Europa hat. Gegen zehn Mann mühsam zu gewinnen ist kein Qualitätsbeweis. Es ist ein Fragezeichen.

Der Blick nach vorne

Für Werder Bremen ist die Niederlage ärgerlich, aber mit einem Mann weniger über weite Strecken kaum zu vermeiden. Sugawaras früher Abgang hat das Spiel entschieden – oder zumindest: Er hat verhindert, dass Hoffenheim es selbst entscheiden musste.

Die TSG darf sich freuen. Aber sie sollte sich auch ehrlich machen: Wer den CL-Traum wirklich leben will, muss irgendwann auch dann gewinnen, wenn der Gegner elf Mann auf dem Platz hat.

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TSG 1899 Hoffenheim hat sich drei Punkte gegen Werder Bremen erkämpft – und das Wort 'erkämpft' ist hier keine Übertreibung. Eine frühe Rote Karte gegen Yukinari Sugawara gab den Gastgebern die numerische Überlegenheit,…

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