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Sieben Tore, null Happy End für HSV — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

Sieben Tore, null Happy End für HSV

Sieben Tore, eine Verlängerung und am Ende die bittere Pille für den Gastgeber: Die HSV-Frauen sind im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Union Berlin mit 3:4 ausgeschieden und verpassen damit den Einzug ins Halbfinale.

Flagside-Redaktion·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

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Im Volksparkstadion entwickelte sich ein Spiel, das keine der beiden Mannschaften so geplant haben dürfte. Hamburg und Union Berlin lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, in dem die reguläre Spielzeit nicht reichte, um einen Sieger zu finden. Erst in der Verlängerung fiel die Entscheidung, und die fiel gegen die Gastgeberinnen.

Dass es am Ende 3:4 stand, verrät schon viel über den Charakter der Partie. Beide Teams gingen immer wieder in Führung, ließen sich aber nicht abschütteln und schlugen zurück. Genau diese Wechselbäder machten die Begegnung laut Sportschau zu einem „denkwürdigen Spektakel“, und wer das Spiel verfolgt hat, wird dem kaum widersprechen.

Die Verlängerung als Wendepunkt

Nach 90 Minuten war die Sache noch völlig offen. Dass Union Berlin die zusätzlichen 30 Minuten besser nutzte und am Ende mit einem Treffer mehr auf der Haben-Seite stand, dürfte in Hamburg lange nachhallen. Für die HSV-Frauen bedeutet das: Pokal-Aus in der wohl unglücklichsten Variante, die es im Fußball gibt.

Was das für Hamburgs Saison bedeutet

Ein Viertelfinaleinzug im DFB-Pokal ist für die HSV-Frauen schon ein ordentliches Lebenszeichen, das Ausscheiden nach einem derart engen und torreichen Spiel schmerzt trotzdem. Der Fokus richtet sich jetzt wieder komplett auf die Liga, wo Hamburg zeigen muss, dass die Pokalreise keine Eintagsfliege war.

Union Berlin dagegen zieht ins Halbfinale ein und beweist, dass man auch dann noch gewinnen kann, wenn man defensiv mehrfach anfällig wirkt. Sieben Gegentore insgesamt sind für ein Team, das weiterkommt, kein Ruhmesblatt, aber im Pokal zählt am Ende nur das Weiterkommen.

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