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Kap Verde: Die Überraschung der Copa América 2024
Es gibt Turniere, bei denen man nach der Gruppenphase fragt: Wer hat eigentlich Kap Verde auf dem Zettel gehabt? Bei der Copa América 2024 lautet die Antwort: kaum jemand. Und genau das ist das Problem für Spanien und Uruguay.
Unentschieden gegen Spanien – kein Ausrutscher
Ein Remis gegen Spanien lässt sich noch als glücklicher Tag abtun. Passiert einmal, sagt man. Aber Kap Verde hat danach auch gegen Uruguay Punkte geholt – und da hört das Wegdiskutieren auf. Laut übereinstimmenden Berichten von Sportschau und Kicker hat sich Uruguay in dieser Gruppe blamiert, und die Blauen Haie stehen mittendrin als echter Faktor.
Kap Verde ist kein Newcomer im afrikanischen Fußball – die Inselgruppe hat sich in den letzten Jahren auf kontinentaler Ebene etabliert. Aber gegen zwei Nationen dieser Größenordnung in derselben Gruppenphase zu punkten, ist eine andere Kategorie.
Warum das mehr als ein Zufallsergebnis ist
Die Ergebnisse gegen Spanien und Uruguay sind kein statistisches Rauschen. Sie zeigen, was sich im afrikanischen Fußball seit Jahren andeutet: Die Lücke zu den etablierten Fußballnationen schließt sich – nicht irgendwann, sondern jetzt, auf dem Platz, in der Gruppenphase.
Kap Verde bringt eine Mannschaft, die taktisch kompakt steht, körperlich mithalten kann und in entscheidenden Momenten nicht wegbricht. Das ist kein Zufall. Das ist Arbeit.
Was das für den Rest der Gruppe bedeutet
Für Spanien und Uruguay ist die Situation unangenehm. Beide Nationen sind mit Erwartungen in dieses Turnier gegangen – Kap Verde nicht. Und genau diese Asymmetrie macht die Blauen Haie gefährlich: Wer nichts zu verlieren hat, spielt freier.
Kap Verde hat sich als echter Überraschungskandidat der Gruppenphase etabliert. Ob das für das Weiterkommen reicht, bleibt offen – die Tabelle ist eng, jeder Punkt zählt. Aber der Lärm um diese Mannschaft ist verdient.
Uruguay hat sich blamiert. Kap Verde hat das nicht mal gefeiert. Die haben einfach weitergemacht.
Quellen1 Quelle
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