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Kimmich warnt: Kein Wettrennen gegen die Elfenbeinküste — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

Kimmich warnt: Kein Wettrennen gegen die Elfenbeinküste

Joshua Kimmich hat klare Worte gefunden – und das vor einem WM-Gruppenspiel, das Deutschland auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf. Der Mittelfeldstratege warnt seine Mitspieler ausdrücklich davor, sich gegen die Elfenbeinküste auf Sprints einzulassen. Wer gegen diesen Gegner ins Laufen kommt, hat schon verloren.

By Jana Richter· Transferredakteurin·Veröffentlicht ·Aktualisiert ·1 MIN LESEZEIT

Die Warnung kommt von innen

Nach Informationen von Sportschau hat Kimmich seine Teamkollegen in der WM-Vorbereitung eindringlich auf die Geschwindigkeit der ivorischen Offensive hingewiesen. Der Kern seiner Botschaft: Kein Wettrennen. Wer sich von den schnellen Angreifern der Elfenbeinküste in Eins-gegen-eins-Situationen ziehen lässt, riskiert genau die Momente, aus denen Gegentore entstehen.

Das ist keine Höflichkeitsfloskel gegenüber dem Gegner – das ist ein taktisches Geständnis. Kimmich weiß, wo Deutschlands Verwundbarkeit liegt.

Diomandé: Der Name, den man sich merken sollte

Besonders hervorgehoben hat Kimmich dabei Yan Diomandé von RB Leipzig. Der Ivorer kennt die Bundesliga in- und auswendig – und bringt genau die Attribute mit, die Abwehrketten in Bedrängnis bringen: Antritt, Direktheit, Unberechenbarkeit. Wer Diomandé schon in der Liga beobachtet hat, weiß, dass er keine halben Sachen macht.

Dass Kimmich ihn namentlich nennt, ist kein Zufall. Es ist ein Signal an die Defensive: Dieser Mann verdient volle Aufmerksamkeit – von der ersten Minute an.

Was das über Deutschlands Ansatz verrät

Die DFB-Elf geht mit Respekt in dieses Spiel – und das ist gut so. Eine Elfenbeinküste mit Tempo und Qualität in der Offensive ist kein Gegner, gegen den man sich auf Ballbesitz und Geduld verlassen kann. Deutschland muss kompakt stehen, Räume schließen und den Gegner vom eigenen Strafraum fernhalten.

Kimmichs öffentliche Warnung ist dabei mehr als Pressekonferenz-Rhetorik. Sie zeigt, dass die Mannschaft die taktischen Hausaufgaben gemacht hat – und dass man sich bewusst ist, wie schnell ein WM-Gruppenspiel kippen kann, wenn man einen Gegner unterschätzt.

Kimmich hat nicht gezögert, den Namen zu nennen. Das ist entweder großer Respekt – oder eine sehr subtile Art, die Erwartungen zu managen.

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Joshua Kimmich hat klare Worte gefunden – und das vor einem WM-Gruppenspiel, das Deutschland auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf.

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