
Photo: Sport.de Fußball
Klopp kommt: Bayern öffnet die Tür
Tag eins, und Jürgen Klopp steht schon nicht still. Der neue Bundestrainer hat am Samstag offiziell seinen Job angetreten, und Bayern Münchens Sportdirektor Max Eberl hat bereits angekündigt, dass Klopp regelmäßig an der Säbener Straße vorbeischauen wird, beginnend in der kommenden Woche. Wer dachte, Klopp würde sich erst mal einrichten, kennt ihn offenbar nicht.
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Der erste Schritt
Klopp ist Bundestrainer. Nach monatelanger Vorfreude, nach dem Abschied aus Liverpool, nach einer Auszeit, beginnt jetzt das nächste Kapitel. Und das Tempo, das er dabei anschlägt, passt zu dem Mann, der in Dortmund und Liverpool nie einen Gang zurückschalten konnte.
Laut Eberl, der sich gegenüber Sport.de äußerte, soll Klopp schon in der kommenden Woche erstmals beim FC Bayern vorstellig werden. Regelmäßige Besuche seien geplant. Was genau dabei besprochen wird, ob Scouting, Spielergespräche oder taktische Abstimmung, ließ Eberl offen. Aber die Botschaft ist klar: Klopp will nah dran sein, an den Spielern, an den Vereinen, am deutschen Fußball.
Bayern als erster Anlaufpunkt
Dass Bayern München die erste Station auf Klopps Clubtour ist, überrascht niemanden. Neun Nationalspieler, ein neuer Trainer auf der Bank, eine Mannschaft im Umbruch: Klopp findet in München genug Gesprächsstoff für mehrere Besuche. Eberl hat die Einladung ausgesprochen.
Die Beziehung zwischen Bundestrainer und Rekordmeister war in der Vergangenheit nicht immer reibungslos. Klopp selbst hat als BVB-Coach jahrelang gegen Bayern gespielt, gewonnen, verloren, gelitten. Jetzt sitzt er auf der anderen Seite: kein Rivale mehr, sondern Gast.
Was das für die Nationalmannschaft bedeutet
Die DFB-Elf braucht nach dem frühen EM-Aus und dem Übergangscoach-Kapitel einen Neustart mit Substanz. Klopp bringt Weltformat mit, aber auch eine klare Philosophie: Pressing, Intensität, Zusammenhalt. Ob er das auf Nationalmannschaftsniveau genauso durchsetzen kann wie auf Vereinsebene, muss er erst beweisen.
Die Besuche bei Bayern sind laut Eberl gesetzt. Ob ähnliche Touren zu anderen Bundesliga-Klubs folgen, ist bislang nicht bestätigt, wäre aber konsequent für einen Bundestrainer, der Nähe zu seinen Spielern als Grundprinzip versteht. Klopp hat das nie anders gemacht.
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