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Klopp denkt über Riesenkader nach — photo: Sportschau Fußball

Photo: Sportschau Fußball

Klopp denkt über Riesenkader nach

Vier Länderspiele in elf Tagen sind selbst für Vereinsverhältnisse ein Hammerprogramm, für eine Nationalmannschaft ohne Kaderbreite fast unlösbar. Jürgen Klopp denkt deshalb laut Sportschau über einen ungewöhnlich großen Kader für die kommenden Nations-League-Partien nach, um durchrotieren zu können, ohne seine Stammkräfte kaputtzuspielen.

By Tobias König· Spielberichterstatter·Veröffentlicht ·1 MIN LESEZEIT

Ein Terminplan, der keine Gnade kennt

Vier Partien in elf Tagen bedeuten im Schnitt kaum mehr als zwei freie Tage zwischen den Spielen, für Nationalspieler, die vorher schon eine volle Bundesliga- oder Champions-League-Woche in den Beinen haben. Genau dieses Programm steht dem DFB-Team in der Nations League bevor, und genau deshalb spielt Klopp laut Sportschau mit dem Gedanken, deutlich mehr Spieler einzuberufen als sonst üblich.

Rotation statt Risiko

Die Logik ist simpel: Wer viermal in elf Tagen ran muss, kann nicht mit derselben Elf durchspielen, ohne früher oder später einen Muskelfaserriss oder eine überlastete Wade zu riskieren. Ein größerer Kader gibt Klopp die Möglichkeit, zwischen den Spielen frische Beine zu bringen, ohne die Achse der Mannschaft komplett umbauen zu müssen. Für einen Trainer, der aus seiner Zeit beim FC Liverpool weiß, wie schnell ein enges Programm eine ganze Saison kippen kann, ist das kein Experiment aus Prinzip, sondern reine Vorsicht.

Noch keine Entscheidung, aber ein klares Signal

Sportschau spricht ausdrücklich von einem Gedankenspiel, nicht von einer fixen Entscheidung. Wie groß der Kader tatsächlich ausfallen soll und welche Spieler dabei zum Zug kommen, ist offen. Klar ist aber schon jetzt die Richtung: Klopp will lieber vorbeugen als hinterher erklären müssen, warum ihm mitten im Fenster die halbe Offensive weggebrochen ist.

Warum das jetzt zählt

Als Bundestrainer trägt Klopp die Verantwortung dafür, dass die Nationalmannschaft aus einem Terminfenster wie diesem nicht ausgelaugt herauskommt. Ein Ausfall in dieser Phase wiegt schwerer als ein verlorenes Testspiel. Klopps mögliche Antwort auf die Terminhärte ist deshalb weniger eine taktische Idee als ein Belastungsmanagement, das zeigen soll, dass er die Kondition seiner Spieler genauso ernst nimmt wie die Aufstellung selbst.

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Vier Länderspiele in elf Tagen sind selbst für Vereinsverhältnisse ein Hammerprogramm, für eine Nationalmannschaft ohne Kaderbreite fast unlösbar.

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