
Photo: Sport.de Fußball
Kruse laut Sport.de WM-Titelträger, Details unklar
Zwölf Jahre nachdem Jogi Löw ihn aus dem Kader für Brasilien gestrichen hatte, hat Max Kruse laut einem Bericht von Sport.de nun doch noch einen WM-Titel eingesammelt. Für einen Spieler, der über Jahre als der ewige Fast-Nationalspieler galt, ist das eine Pointe, die sich kaum jemand hätte ausdenken können.
2014 war Kruse nah dran und trotzdem draußen. Löw entschied sich damals für andere Optionen im Sturm, und während die Mannschaft in Brasilien den Titel holte, saß Kruse zuhause vor dem Fernseher wie Millionen andere Fans. Der Frust darüber begleitete seine Karriere über Jahre, immer wieder aufgewärmt in Interviews, immer wieder ein Stück unerledigte Geschichte.
Laut Sport.de hat der Ex-Bundesligastar nun einen WM-Titel gewonnen, zwölf Jahre nach dem Triumph, der ohne ihn stattfand. Der Bericht bleibt an entscheidenden Stellen vage: Welches Team genau, in welchem Wettbewerb und mit welchem Ergebnis Kruse zum Titel kam, wird nicht ausgeführt. Was bleibt, ist die reine Tatsache: Kruse ist jetzt Weltmeister.
Für Fans, die seine Karriere seit Bundesliga-Zeiten bei Werder Bremen, Union Berlin und weiteren Stationen verfolgt haben, zählt vor allem die Symbolik. Kruse war nie der Spieler, der sich in Systeme fügte. Er war der, der auffiel, polarisierte und trotzdem immer wieder Tore und Vorlagen lieferte, ohne dass es für die ganz großen Titel mit dem DFB-Trikot reichte.
Dass ihn nun ausgerechnet ein WM-Titel erreicht, zwölf Jahre nach der Absage von Löw, gibt der Geschichte eine Note, die mehr nach Genugtuung klingt als nach Zufall. Sport.de spricht in der Überschrift von "Kruse und Co.", was zeigt: Es war kein Solo-Erfolg, sondern eine Mannschaftsleistung, deren Details noch nicht vollständig öffentlich sind.
Ob sich Kruse selbst zu dem Titel geäußert hat, ist bislang nicht bekannt. Fest steht nur, dass die Geschichte, die 2014 mit einer Enttäuschung begann, jetzt einen anderen Schlusspunkt hat.
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