
Photo: Sportschau Fußball
Klopps erste Personalsorgen bei der DFB-Elf
Kaum im Amt, schon mitten im Ernstfall: Jürgen Klopp muss vor dem Nations-League-Spiel gegen Griechenland gleich zwei Ausfälle verkraften und reagiert prompt, indem er Florian Wirtz und Jonathan Burkardt vorzeitig zur Nationalmannschaft holt.
Jamal Musiala und Kai Havertz verlassen das DFB-Camp verletzt, das meldet die Sportschau. Details zur Schwere der Blessuren nennt der Bericht nicht, doch die Konsequenz ist klar: Beide Offensivspieler stehen Klopp für die Partie gegen Griechenland nicht zur Verfügung.
Statt lange zu zögern, zieht der neue Bundestrainer nach. Wirtz und Burkardt sollen laut Sportschau früher als geplant ins Nationalmannschafts-Camp einrücken und die Lücken im Kader schließen.
Zwei Typen, ein Ziel
Wirtz bringt genau das mit, was nach dem Ausfall von Musiala fehlt: Tempo im letzten Drittel, Zug zum Tor, die Fähigkeit, im Halbraum Räume zu öffnen. Burkardt wiederum liefert eine andere Qualität, er ist der klassische Zielspieler vorne, der Bälle festmacht und Präsenz im Strafraum bringt, eine Rolle, die durch Havertz' Fehlen frei wird.
Für beide ist es die Chance, sich unter dem neuen Bundestrainer früh zu zeigen. Klopp befindet sich noch in der Findungsphase seiner Amtszeit, jede Nations-League-Partie ist auch eine Bühne, auf der er sein Personal sortiert.
Was das für Klopp bedeutet
Dass ausgerechnet Musiala und Havertz fehlen, zwei Spieler, die im deutschen Offensivspiel zuletzt zentrale Rollen einnahmen, ist ein früher Stresstest für den neuen Trainer. Klopp muss gegen Griechenland ohne seine gesetzten Offensivkräfte eine Lösung finden, und genau daran zeigt sich, wie er sein System ohne die erste Wahl bespielt.
Offiziell ist bislang nur die Nachnominierung selbst, weder das genaue Datum der Partie gegen Griechenland noch die Rückkehr von Musiala und Havertz sind derzeit näher terminiert.
Werden Wirtz und Burkardt gegen Griechenland überzeugen?
Quellen1 Quelle
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